<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0">
  <channel>
    <title>Leipziger Universitätsverlag GmbH</title>
    <description>Neuerscheinungen des Leipziger Universitätsverlags</description>
    <link>http://univerlag-leipzig.de/</link>
    <language>de</language>
    <copyright>2006 Gerald Diesener</copyright>
    <managingEditor>info@univerlag-leipzig.de (Gerald Diesener)</managingEditor>
    <webMaster>christian.wuerker@ceus-media.de (Christian Wuerker)</webMaster>
    <ttl>120</ttl>
    <image>
      <url>http://univerlag-leipzig.de/contents/images/siegel.jpg</url>
      <title>Leipziger Universitätsverlag GmbH</title>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/</link>
    </image>
    <item>
      <title>Zur Entwicklung der Psychiatrie</title>
      <description>Ein bibliographischer Atlas&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auf rund einhundert farbigen Abbildungen fÃ¼hrt dieser bibliographische Atlas durch ein Jahrhundert Psychiatrie-Geschichte. Gezeigt werden die TitelblÃ¤tter der Literatur-Klassiker des Faches, die um Kommentare und bibliographische Angaben ergÃ¤nzt werden und in Ihrer Gesamtschau die Entwicklung dieser noch relativ jungen Wissenschaft besonders anschaulich dokumentieren.&lt;br /&gt;&#13;
Die abgebildeten BÃ¤nde entstammen einer privaten, in ihrer Art einmaligen Sammlung, deren historische StÃ¼cke in dieser limitierten Ausgabe von 70 nummerierten Exemplaren einen besonderen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte leisten.&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Ebenfalls erhÃ¤ltlich in einer Vorzugsausgabe in Glanzleinen mit Schuber zum Preis von 82,00 â¬.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1011</link>
    </item>
    <item>
      <title>Rossini und das Libretto</title>
      <description>Tagungsband&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gioachino Rossini steht an der Schwelle vom Klassizismus des Ancien Régime zur Romantik des bürgerlichen 19. Jahrhunderts; nicht nur in seiner Musik, auch in den Texten seiner Opern verbinden sich Altes und Neues, Italienisches und Europäisches. Auf Initiative der Deutschen Rossini Gesellschaft (DRG) und in Zusammenarbeit mit Fachvertretern der Romanistik fand vom 4. bis 7. Oktober 2007 an der Universität Bamberg erstmals eine ausschließlich den von Rossini vertonten Libretti gewidmete Tagung statt. Es referierten Spezialisten aus Italien, Deutschland und der Schweiz über Rossini und seine Dichter-Partner zwischen Neapel und Paris. Mit diesem Tagungsband werden acht deutsch- und fünf italienischsprachige Vorträge publiziert. Außerdem enthält der Band neben einem Vorwort eine Bibliographie zur Rossini-Librettistik und umfassende Register.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1010</link>
    </item>
    <item>
      <title>Die Ostdeutschen in den Medien</title>
      <description>Das Bild von den Anderen nach 1990&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Als im Herbst 1989 âdie Mauer fielâ und die ebenso unerwartete wie schnelle deutsche Einheit die Phantasie beflÃ¼gelte, als nach einem vielzitierten Politikerwort das deutsche Volk fÃ¼r einen Moment das glÃ¼cklichste auf der Welt zu sein schien, war wenig plausibel, dass die damit vormaligen DDR-BÃ¼rger noch lÃ¤ngere Zeit eine eigene IdentitÃ¤t konservieren wÃ¼rden. Vielmehr waren JungbundesbÃ¼rger zu erwarten, die sich mit dem Enthusiamus des groÃartigen geschichtlichen Umbruchs kraftvoll ihren westdeutschen Landsleuten an die Seite stellen wÃ¼rden.&lt;br /&gt;&#13;
Doch dann kam alles ganz anders - es schÃ¤lte sich statt dessen der Typus des âOssisâ heraus; und diese Spezies erschien in den Augen der meisten Westdeutschen in vielerlei Hinsicht infantil, undankbar, kritikwÃ¼rdig, ja - unverstÃ¤ndlich. Darauf nun reagierten die Gescholtenen mit mancherlei Widerborstigkeit. Im Wort von der 'Mauer im Kopf' verschmolz ein ganzes BÃ¼ndel neuer Probleme des Zusammenwachsens von Ost und West und die Ahnung machte die Runde, dass sich hier neuer Konfliktstoff aufhÃ¤ufte.&lt;br /&gt;&#13;
Was freilich ist der âOssiâ? Diese Frage treibt auch die Wissenschaft seit lÃ¤ngerer Zeit intensiv um. Mit dem hier vorgelegten Band wird fÃ¼r einen dafÃ¼r besonders wichtigen Ausschnitt unseres Alltags, die Massenmedien, nach zwei Jahrzehnten staatlicher deutscher Einheit eine reprÃ¤sentative Zwischenbilanz gezogen: Was trugen die meinungsfÃ¼hrenden Medien zu dieser Diskussion bislang bei? Welche Definitionsmacht Ã¼ben sie aus und wie sehr vermÃ¶gen sie, Bilder und Stereotype zu prÃ¤gen? Welche Wirkung ging und geht von ihnen tatsÃ¤chlich aus? Ein kÃ¼nftighin unverzichtbarer Band zur wechselseitigen deutsch-deutschen Wahrnehmungsgeschichte, ein Buch von betrÃ¤chtlicher tagespolitischer Brisanz und ein wichtiger Baustein einer lÃ¤ngst nicht abgeschlossenen Diskussion.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1009</link>
    </item>
    <item>
      <title>Vademecum Contemporary History Moldova </title>
      <description>A guide to archives, research institutions, libraries, associations, museums and sites of memory&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die lateinische Aufforderung vade mecum! (âGeh mit mir!â) ist namensgebend fÃ¼r einen mehrbÃ¤ndigen Leitfaden, der die Zugangsdaten zu sÃ¤mtlichen Archiven, Bibliotheken, Forschungseinrichtungen und Webseiten bÃ¼ndelt, die Ã¼ber Dokumente oder Publikationen zur Geschichte der kommunistischen Regimes in Osteuropa verfÃ¼gen oder sich mit der Erinnerung an die Vergangenheit in den betreffenden LÃ¤ndern auseinandersetzen. Das Ziel der Herausgeber dieser Publikationsreihe ist es, eine Orientierungshilfe fÃ¼r die einschlÃ¤gig arbeitenden Wissenschaftler und Publizisten sowohl im jeweiligen Land als auch auf internationaler Ebene zu bieten. &lt;br /&gt;&#13;
FÃ¼r den Staat Moldova hat nun auf Anregung und mit UnterstÃ¼tzung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur das Moldova-Institut Leipzig e.V. das âVademecum Contemporary History Moldovaâ â ein Schnellnachschlagwerk â in englischer Sprache vorgelegt. Das Vademecum zur Zeitgeschichte Moldovas soll Ã¼ber die oben genannten Absichten hinaus auch den deutsch-moldauischen Dialog auf diesem Forschungsfeld befÃ¶rdern.&lt;br /&gt;&#13;
Das âVademecum Contemporary History Moldovaâ erfasst alle Archive, Bibliotheken, Forschungseinrichtungen, zeitgeschichtlichen Vereinigungen, Museen und GedenkstÃ¤tten, die sich in Moldova der kommunistischen Vergangenheit und ihren Folgen widmen. Sie benennen Ansprechpartner und bieten eine FÃ¼lle zusÃ¤tzlicher Informationen, wie inhaltliche Schwerpunkte der angefÃ¼hrten Institutionen, Adressen und Ãffnungszeiten.&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Das Moldova Institut Leipzig, das seit 2006 existiert, ist die erste Institution in Europa, die den Schwerpunkt ihrer TÃ¤tigkeit auf die Republik Moldova richtet. Es ist eine interdisziplinÃ¤re Institution zur FÃ¶rderung von Wissenschaft und Bildung mit Bezug auf Moldova und die NachbarlÃ¤nder der Schwarzmeerregion. Es pflegt darÃ¼ber hinaus den kulturellen Dialog und die institutionelle Zusammenarbeit zwischen Moldova und der EU mit dem Ziel der Vertiefung ihrer gegenseitigen Beziehungen.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1008</link>
    </item>
    <item>
      <title>Theoretiker der Globalisierung</title>
      <description>Globalisierung hat sich seit den spÃ¤ten 1980er Jahren mit Vehemenz zu einem omniprÃ¤senten Begriff entwickelt, der zur ErklÃ¤rung verschiedenster PhÃ¤nomene herhalten muss. Dies hat die verschiedenen Gesellschafts-&lt;br /&gt;&#13;
wissenschaften herausgefordert zu erklÃ¤ren, was mit Globalisierung gemeint sei, welche Wirkung die damit beschriebenen Tendenzen fÃ¼r eine neue Weltordnung und auch fÃ¼r die Gestaltung unseres Alltags haben kÃ¶nnen und was sich daraus eventuell fÃ¼r Prognosen ergeben. Diese Anstrengungen haben zu einer verÃ¤nderten Wahrnehmung nicht nur unserer je eigenen Gesellschaften gefÃ¼hrt, sondern auch deren Verortung in einen grÃ¶Ãeren Zusammenhang â sei er kontinental beschrÃ¤nkt oder weltweit gezogen â neu inspiriert. Zugleich hat es aber auch sehr ernst zu nehmende EinwÃ¤nde gegen die Idee gegeben, alle unter dem Begriff zusammengefassten PhÃ¤nomene lieÃen sich Ã¼berhaupt sinnvoll theoretisch aufeinander beziehen. Trotz der Allgegenwart des Begriffes wird man also die 'eine' Globalisierungstheorie aus verschiedenen GrÃ¼nden vergeblich suchen.&lt;br /&gt;&#13;
Die sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung zu Globalisierungsfragen hat in den letzten Jahren eine rasante thematische und disziplinÃ¤re Ausbreitung erfahren.  Aus diesem Grund entstand im DFG-gefÃ¶rderten Graduiertenkolleg 1261 âBruchzonen der Globalisierungâ, das am Graduiertenzentrum fÃ¼r Geistes- und Sozialwissenschaften der UniversitÃ¤t Leipzig angesiedelt ist, der Wunsch, eine Liste von  Autoren zusammen zu tragen, die im Rahmen von Globalisierungsforschung von Wichtigkeit sind, besonders hÃ¤ufig zitiert werden oder auch besonders intensive Kritik wegen einer Vereinseitigung in ihren Interpretationen auf sich gezogen haben.  Als erstes Zwischenergebnis der BemÃ¼hungen entstand dieser Band mit insgesamt 26 Skizzen zu einzelnen Theoretikerinnen und Theoretikern. Die Auswahl der prÃ¤sentierten Forscher und die Darstellung ihrer Arbeit wurde von den theoretischen Vorannahmen beeinflusst, die dem Projekt âBruchzonen der Globalisierungâ zugrunde liegen. &lt;br /&gt;&#13;
Das Ziel dieses Bandes ist es demnach nicht, eine vollstÃ¤ndige und autoritativ vereinheitlichte Darstellung 'der' Globalisierungstheorien, die am Anfang des 21. Jahrhunderts in Gebrauch sind, zu geben. Vielmehr soll eine begrenzte Zahl von TheorievorschlÃ¤gen auf ihre BegrÃ¼ndung und auf ihre Brauchbarkeit fÃ¼r empirische Forschung zu globalen ZusammenhÃ¤ngen hin gesichtet werden. Es geht weniger darum, eine theoriegeleitete Wissensordnung herzustellen, als vielmehr zu prÃ¼fen, welche ZugÃ¤nge besonders relevant sein kÃ¶nnen fÃ¼r die Untersuchung konkreter Problemdimensionen dessen, was als Globalisierung bezeichnet wird. Dabei kam es den Herausgebern und Autoren dieses Bandes darauf an zu verdeutlichen, worin der Beitrag der einzelnen Theoretiker zu einer Debatte von Globalisierung besteht, welche Querverbindungen es in dieser Debatte zu anderen Denkern gibt und wo es jenen direkt um Handlungsanleitungen und zuweilen um ein klares Engagement in grenzÃ¼berschreitenden Bewegungen und nicht selten in globalisierungskritischen Organisationen geht.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1007</link>
    </item>
    <item>
      <title>Werbegeschichte als Kulturgeschichte</title>
      <description>Spanien 1940-1989&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zentrale Aspekte der spanischen Kultur unserer Tage stehen in direkter Verbindung mit Entwicklungen, die ihre Wurzeln in den Jahrzehnten nach dem Bürgerkrieg sowie in der Zeit des Demokratisierungsprozesses ab Mitte der 1970er Jahre haben. Angeregt von dieser Tatsache, legt Francisco Javier Montiel Alafont eine umfassende Kulturgeschichte Spaniens entlang diesen beiden Perioden vor. Als Ergebnis gelingt es ihm, den in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch die spanische Gesellschaft vollzogenen Paradigmenwechsel in der Interpretation ihrer Lebenswelt auszumachen.&lt;br /&gt;&#13;
Für seine Werbe- als Kulturgeschichte unterwirft Francisco Javier Montiel Alafont mehr als 1500 spanische Werbeanzeigen einer interpretatorischen Kommunikationsanalyse und zeigt dabei Interdependenzen von kommunikativem und kulturellem Stil auf. Somit liefert das Werk aus methodischer Sicht einen bedeutenden Beitrag zur kulturellen Stilforschung. &lt;br /&gt;&#13;
Diese Publikation, zu der sich bislang weder in deutscher noch in spanischer Sprache Vergleichbares finden lässt, betritt sowohl theoretisch als auch empirisch Neuland. Erstmals werden Phänomene der spanischen Werbekommunikation in einem breiten kultur- und sozialhistorischen Kontext verankert und interpretiert. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1006</link>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte der Universität Leipzig 1409-2009 (Band 1)</title>
      <description>SpÃ¤tes Mittelalter und frÃ¼he Neuzeit 1409-1830/31&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Band 1 der Leipziger UniversitÃ¤tsgeschichte gelangen die ersten vierhundert Jahre der UniversitÃ¤t erstmals zusammenhÃ¤ngend zu einer modernen wissenschaftlichen Darstellung. Die drei Autoren Enno BÃ¼nz, Manfred Rudersdorf und Detlef DÃ¶ring zeichnen auf breiter empirischer Quellengrundlage und unter Einbeziehung neuer Forschungsergebnisse die Entwicklung der Alma mater Lipsiensis im Zeitraum 1409 bis 1830 nach. Neben den wissenschafts- und geistesgeschichtlichen Grundlinien finden auch die sozial-, kultur- und verfassungshistorischen Dimensionen der UniversitÃ¤tsgeschichte breite BerÃ¼cksichtigung. Schwerpunkte der Darstellung sind die Bedeutung der Hohen Schule fÃ¼r die Messestadt und den frÃ¼hmodernen sÃ¤chsischen Territorialstaat, die Verortung der Hochschule in der vorindustriellen alteuropÃ¤ischen StÃ¤ndegesellschaft sowie die Vernetzung in der internationalen Gelehrtenwelt. Auch zeremonial-, kommunikations- und mentalitÃ¤tsgeschichtliche Themen werden, etwa bei der Analyse der universitÃ¤ren Memorial- und Festkultur sowie des studentischen Alltags in den Kollegien, eingehend behandelt.&lt;br /&gt;&#13;
Die GrÃ¼ndungsvoraussetzungen der Alma mater Lipsiensis, die Einstellung der Leipziger Gelehrten zur scholastischen Lehrmethode und Reformation, das VerhÃ¤ltnis von orthodoxem Luthertum und universalem Humanismus sowie die Bedeutung der UniversitÃ¤t fÃ¼r die AufklÃ¤rung und die bÃ¼rgerliche Gelehrtenwelt im Gefolge der FranzÃ¶sischen Revolution werden auf archivalischer Grundlage untersucht und neu bewertet.&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
GrÃ¼ndung und Entfaltung&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Leipzigs Wurzeln â Die UniversitÃ¤t Prag 1348â1409&lt;br /&gt;&#13;
â¢ GrÃ¼ndung und Ausstattung der Leipziger UniversitÃ¤t 1409&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Lehrbetrieb im Zeichen der Scholastik und des FrÃ¼hhumanismus&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Die UniversitÃ¤t als Korporation zwischen Territorium, Stadt und Kirche&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Leipzig als altglÃ¤ubige UniversitÃ¤t unter Herzog Georg&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Weichenstellung fÃ¼r die Neuzeit&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Humanismus, Reformation und landesherrliche Reformen&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Philipp Melanchthon, Caspar Borner und Joachim Camerarius als Akteure&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Der Weg zur groÃen UniversitÃ¤tsordnung von 1580&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Im Schatten des 30jÃ¤hrigen Krieges â KontinuitÃ¤ten und Neuordnung&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Leipzig im Kontext der alteuropÃ¤ischen UniversitÃ¤tsentwicklung                                                      &lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
AnfÃ¤nge der modernen Wissenschaften&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Vom Abzug der Schweden bis zum Ende des SiebenjÃ¤hrigen Krieges&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Leipzig im Konzert der deutschen UniversitÃ¤ten&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Verfassung und Lehrbetrieb â Disputationen, Vorlesungen, PrÃ¼fungen&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Bibliotheken, Forschungsreisen und gelehrte SozietÃ¤ten&lt;br /&gt;&#13;
â¢ Entwicklung der wissenschaftlichen Fachkulturen&lt;br /&gt;&#13;
</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1004</link>
    </item>
    <item>
      <title>Synaptic Transmission and Signal Representation at the Calyx of Held</title>
      <description>Neuroscience investigates the structure and functioning of neural systems. This endeavor is challenging since neural systems are composed of small, fragile components. When studying these components, only a limited level of access is available. This constrains the range of addressable questions. To investigate certain questions, it is therefore useful to choose specialized systems which allow greater access to some variables.&lt;br /&gt;&#13;
The present thesis addresses three questions, two related to the transmission of action potentials between neurons (Ch. 2 and 3) and one related to the representation of acoustic stimuli in neuronal responses (Ch. 4). Which systems are suited to address these questions? To study the transmission of action potentials, access to the sending and the receiving neurons is required. To study the representation of acoustic stimuli, access to an identified population of neurons is advantageous. If the questions are to be addressed in the central nervous system in vivo, the synapses of Held (Held, 1893) suggest themselves as a model system due to their size and good identifiability.&lt;br /&gt;&#13;
The synapses of Held are extraordinarily large which allows access to the presynaptic and the postsynaptic side simultaneously. Since the synapses of Held are large enough to elicit an action potential on the postsynaptic side, properties of action potential transmission can be studied. Further, they are especially suitable for in vivo studies since the pre- and postsynaptic activity can be recorded with a single, extracellular electrode. The resulting signal not only carries information about the underlying processes but also has an easily identifiable signature. In contrast to other systems, this signature allows to record from a single population of neurons.&lt;br /&gt;&#13;
The present focus is on the most eminent synapse of Held, the calyx of Held, which contacts the principal cells of the medial nucleus of the trapezoid body (MNTB). For comparison the endbulbs of Held were also studied which contact the spherical bushy cells of the anteroventral cochlear nucleus (AVCN). These nuclei are in prominent locations of the afferent neuronal pathways serving the localization of sound sources (Fig. 1.1). Since this task relies on comparably small differences between the information from both ears, properties of action potential transmission, e.g. reliability or timing, will influence the processing in later stages of the auditory system.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1003</link>
    </item>
    <item>
      <title>Strafanstalt und Geschlecht</title>
      <description>Geschichte des Frauenstrafvollzugs im 19. Jahrhundert (Baden und PreuÃen)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die vorliegende Studie beschreibt am badischen und preuÃischen Beispiel die Geschichte des Frauenstrafvollzugs im langen 19. Jahrhundert. Sie untersucht die GrÃ¼ndung der ersten Frauenstrafanstalten, beleuchtet die Frage der Haftsysteme und berÃ¼cksichtigt auch den GefÃ¤ngnisalltag. Die Autorin schlieÃt damit eine ForschungslÃ¼cke, die â trotz des wachsenden Interesses an der deutschen GefÃ¤ngnisgeschichte â bis heute besteht. Die Untersuchung stellt hierbei nicht allein eine Geschichte des Frauenstrafvollzugs dar, sondern ebenso eine Geschlechtergeschichte des âmodernenâ Strafvollzugs. Auf makro- wie auch mikrohistorischer Ebene wird gezeigt, dass zeitgenÃ¶ssische Konstruktionen von Geschlecht die Konzeption, Gestalt und Entwicklung der Strafanstalten maÃgeblich prÃ¤gten. Damit wird erstmals die groÃe Bedeutung der Kategorie Geschlecht fÃ¼r die Geschichte des Strafvollzugs belegt. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1002</link>
    </item>
    <item>
      <title>Ernst JÃ¼nger â Eine Bilanz</title>
      <description>Schon zu Lebzeiten rief der Schriftsteller Ernst JÃ¼nger (1895-1998) sowohl starke Bewunderung als auch Ablehnung hervor. WÃ¤hrend seine Kritiker ihm vorwerfen, mit seinem nationalistischen FrÃ¼hwerk als intellektueller Wegbereiter des Nationalsozialismus gewirkt zu haben, wÃ¼rdigte man seine Schriften zunÃ¤chst hauptsÃ¤chlich wegen ihrer Ã¤sthetischen QualitÃ¤t. Die intensive JÃ¼nger-Forschung der letzten Jahrzehnte jedoch stellte den Autor als exemplarische Figur des zwanzigsten Jahrhunderts heraus, die in sich die groÃen ideologischen ZÃ¼ge und die Verwerfungen dieser Zeit vereint und mit ihrem Werk das SÃ¤kulum von der literarischen Moderne Ã¼ber die Restauration der Adenauerzeit bis hin zur Neuen Innerlichkeit der 1970er Jahre durchschritt.&lt;br /&gt;&#13;
Unter dem Thema âErnst JÃ¼nger â Versuch einer Bilanzâ fanden vom 10. bis 14. Juni 2009 rund fÃ¼nfzig Wissenschaftler, Literaten und Kenner des JÃ¼ngerschen Werkes aus ganz Europa an der UniversitÃ¤t WrocÅaw / Breslau zusammen, um gemeinsam Ã¼ber JÃ¼ngers Platz und Gewicht in der heutigen Zeit zu reflektieren. Die Ã¼beraus erfreuliche Resonanz auf die Tagungseinladung machte schnell deutlich, dass der hÃ¶chst umstrittene Autor auch ein Jahrzehnt nach seinem Tod nichts von seiner Wirkung eingebÃ¼Ãt hat und weiterhin zur anregenden Auseinandersetzung einlÃ¤dt. &lt;br /&gt;&#13;
Nahezu alle BeitrÃ¤ge, die wÃ¤hrend der Tagung zum Vortrag kamen, fanden in Ã¼berarbeiteter Form Eingang in diese Publikation, die somit einen reprÃ¤sentativen Ãberblick Ã¼ber die aktuelle JÃ¼nger-Forschung zu geben vermag. Eingebettet in drei BlÃ¶cke â âStrukturen und Modelleâ, âMimesis und Substanzâ sowie âRezeption und Geschichteâ â widmen sie sich verschiedenen Aspekten des JÃ¼ngerschen Werkes, den UmstÃ¤nden seiner Entstehung sowie den EinflÃ¼ssen, die dabei zum Tragen kamen, und gehen seiner Rezeption in Deutschland, Frankreich und Osteuropa nach.&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
aus dem Inhalt:&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Vorwort&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
FUNDAMENTE&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Hans-Harald MÃ¼ller&lt;br /&gt;&#13;
Ernst JÃ¼ngers FrÃ¼hwerk im Kontext der literarischen Moderne der zwanziger und frÃ¼hen dreiÃiger Jahre&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Harro Segeberg&lt;br /&gt;&#13;
Mediale Mobilmachung â Ernst JÃ¼nger in der Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
STRUKTUREN UND MODELLE&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Michael Jaeger&lt;br /&gt;&#13;
Die Gestalt der Moderne. Ernst JÃ¼ngers ARBEITER&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Vincent Blok&lt;br /&gt;&#13;
Stereoskopie und Trigonometrie. JÃ¼ngers Methode im Licht des SIZILISCHEN BRIEFES AN DEN MANN IM MOND&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Wojciech Kunicki&lt;br /&gt;&#13;
âPulsationenâ bei Ernst JÃ¼nger&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Tomasz MaÅyszek&lt;br /&gt;&#13;
Ernst JÃ¼ngers Ã¤sthetische Entdeckungsfahrten&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Ewa Szymani&lt;br /&gt;&#13;
HÃ¶lderlin â AN DER ZEITMAUER&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Natalia Å»arska&lt;br /&gt;&#13;
Die romantische Ironie als Wesen der Poetik des (ernsthaften) Ernst JÃ¼ngers&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Milan HorÅÃ¡Äek&lt;br /&gt;&#13;
Der Sprachbegriff der konservativen Revolution im FrÃ¼hwerk Ernst JÃ¼ngers (1920-1934)&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
MIMESIS UND SUBSTANZ&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Uwe Wolff&lt;br /&gt;&#13;
Ernst JÃ¼ngers Glaube â Eine theologische Deutung der MARMORKLIPPEN&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Felix J. Enzian&lt;br /&gt;&#13;
âSchauer der Ehrfurcht umwehen michâ â Ernst JÃ¼ngers Inszenierung seiner Autorschaft und die Resonanz seiner Leser&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Hannelore Scholz-LÃ¼bbering&lt;br /&gt;&#13;
Gewalt und MÃ¤nnlichkeit bei Ernst JÃ¼nger&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Ralph-Rainer Wuthenow&lt;br /&gt;&#13;
Ernst JÃ¼nger: Prosa nach dem Ersten Weltkrieg. DAS ABENTEUERLICHE HERZ&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Hubert van den Berg&lt;br /&gt;&#13;
Lothar Schreyers BeitrÃ¤ge in DIE UNVERGESSENEN. Hinweis auf eine historische VerknÃ¼pfung von klassischer Avantgarde und konservativer Revolution&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Grzegorz Kowal&lt;br /&gt;&#13;
Ecce homo autocreatus. Ernst JÃ¼nger&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Åukasz Bieniasz&lt;br /&gt;&#13;
Ernst JÃ¼nger und die FranzÃ¶sische Revolution in DER ARBEITER&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Jan Pacholski&lt;br /&gt;&#13;
Ernst JÃ¼ngers Fontane-Rezeption&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Marta Kopij&lt;br /&gt;&#13;
Die Kategorie des Anderen bei Ernst JÃ¼nger und Friedrich Schlegel&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Jan Robert Weber&lt;br /&gt;&#13;
Ernst JÃ¼ngers Reisejournal AM SARAZENENTURM: Sardinien als Entschleunigungsinsel. &lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Michael Schwidtal&lt;br /&gt;&#13;
AM SARAZENENTURM â Zu Ernst JÃ¼ngers Tagebuch einer Sardinienreise&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Silvia Peuckert&lt;br /&gt;&#13;
Ernst JÃ¼nger - Spuren einer Ãgyptenreise&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
PaweÅ PieniÄÅ¼ek&lt;br /&gt;&#13;
Nihilismus bei Nietzsche und JÃ¼nger.&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
REZEPTION UND GESCHICHTE&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
DaniÃ¨lle Beltran-Vidal&lt;br /&gt;&#13;
Die Rezeption Ernst JÃ¼ngers in Frankreich&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
JÃ¶rg Sader&lt;br /&gt;&#13;
âIhren Briefen verdanke ich viel ...â â Zur unverÃ¶ffentlichen Korrespondenz Ernst JÃ¼ngers und Henri Plards&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
JÃ¶rg Ulrich Fechner&lt;br /&gt;&#13;
IN STAHLGEWITTERN â Ãberlegungen und Fragen zur franzÃ¶sischen Ãbersetzung von 1930&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Andrea Benedetti&lt;br /&gt;&#13;
Die Rezeption des ARBEITERS bei Delio Cantimori und Julius Evola&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Alexander Michajlovski&lt;br /&gt;&#13;
Die Rezeptionsgeschichte Ernst JÃ¼ngers in Russland&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Krzysztof PolechoÅski&lt;br /&gt;&#13;
Die polnische Rezeption Ernst JÃ¼ngers (1929-2009)&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Krzysztof Å»arski&lt;br /&gt;&#13;
Ernst JÃ¼nger und Gustaw Herling-GrudziÅski. Das diaristische Ich in der Geschichte&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Karol Sauerland&lt;br /&gt;&#13;
Reflexionen zu JÃ¼ngers DER ARBEITER&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Andrei Corbea-Hoisie&lt;br /&gt;&#13;
Liaisons dangereuses: Ernst JÃ¼nger und Valeriu Marcu&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Alexander Rubel / Olga Volc&lt;br /&gt;&#13;
Die Wiederkehr des Mythos. Ernst JÃ¼nger in RumÃ¤nien â Ernst JÃ¼nger und die RumÃ¤nen&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Dorota Cygan&lt;br /&gt;&#13;
Die âjunge Generationâ im Dritten Reich und Ernst JÃ¼nger&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Sandro Gorgone&lt;br /&gt;&#13;
Zeitlichkeit und âposthistoireâ bei Ernst JÃ¼nger. Geo-philosophische Rezeption und AktualitÃ¤t seines Werkes&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Christian Baumann / Andreas HÃ¶ntsch&lt;br /&gt;&#13;
Ernst JÃ¼nger und Gotthard GÃ¼nther: Versuche zu einer Geschichtsmetaphysik nach dem âEnde der Geschichteâ&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Ralf Hayer&lt;br /&gt;&#13;
âÃber dieses Buch hinaus gibt es fÃ¼r JÃ¼nger keine Entwicklung mehr ...â â Ernst JÃ¼ngers HELIOPOLIS im Spiegel der Literaturkritik&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
AUSBLICKE&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Helmuth Kiesel&lt;br /&gt;&#13;
Tendenzen der publizistischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Ernst JÃ¼nger und seinem Werk&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Heimo Schwilk&lt;br /&gt;&#13;
Ernst JÃ¼nger: Versuch einer Bilanz âErnst JÃ¼nger und sein Verleger Ernst Klettâ</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1001</link>
    </item>
    <item>
      <title>Das Phänomen Putin</title>
      <description>Der sprachliche Hintergrund&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In der modernen westlichen Gesellschaft werden auch Politiker immer stärker nach ihrer medialen Wirkung beurteilt, sprachliches Geschick ist dabei eine kaum zu überschätzende Tugend. Virtuosität in der Wortwahl überstrahlt nicht selten die Inhalte, eine Erfahrung, die nicht mehr nur in Wahlkämpfen ihre Bestätigung findet. Gleichzeitig ist das gesprochene Wort aber auch decouvrierend, mithin ein sensibler Untersuchungsgegenstand, dessen Analyse des Öfteren unerwartete und überraschende Befunde bereithält. &lt;br /&gt;&#13;
Diese Einsicht wird durch die Fallstudie zu Wladimir Putin eindrucksvoll bekräftigt. Der derzeit mächtigste russische Politiker hat nicht zuletzt dank seiner rhetorischen Kraft weltweit Anerkennung gefunden. Eine präzise Analyse seiner Sprache bestätigt diesen Eindruck nachdrücklich, legt aber daneben noch weitere Charakteristika und Eigenheiten seiner Wortmeldungen offen. &lt;br /&gt;&#13;
Auffällig ist etwa der starke Einsatz von Adjektiven, die Fortschrittsvisionen verstärken, die sichere Handhabung verhüllender und verharmlosender Bezeichnungen im Umgang mit sensiblen Sachverhalten oder auch der Rückgriff auf manche sowjetischen Sprachgepflogenheiten. Nicht zuletzt gehört hierzu sein Vermögen, selbst neue Worte zu kreieren - und die jüngsten russischen Wörterbücher haben hier Mühen, diese Schöpfungen sämtlich zu verzeichnen. &lt;br /&gt;&#13;
Eine lesenswerte Analyse, die wissenschaftlich disziplinübergreifend angelegt ist und den politisch interessierten Leser mit einer zumeist übersehenen Seite Wladimir Putins vertraut macht.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1000</link>
    </item>
    <item>
      <title>Adel und Rittergüter im Prozess der rechtlichen Egalisierung der preußischen Gesellschaft</title>
      <description>Vom Allgemeinen Landrecht bis zur Verfassung von 1919&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;1653 erhielten preuÃische Adlige erstmals das Recht, RittergÃ¼ter zu kaufen und dadurch von den mit dem Besitz verbundenen Privilegien zu profitieren. Dieses Jahr bildet somit den Ausgangspunkt der rechtlichen Egalisierung der preuÃischen Gesellschaft â eine Entwicklung, die im Laufe der Zeit durch das von Friedrich II. angestoÃene âAllgemeine Landrecht der PreuÃischen Staatenâ von 1794 oder durch die Gesetzgebung von 1807 weiter vorangetrieben wurde. &lt;br /&gt;&#13;
Dirk H. MÃ¼ller fasst in seiner Studie die fÃ¼r den preuÃischen Adel relevanten rechtlichen Neuordnungen des 19. Jahrhunderts zusammen und ermÃ¶glicht mit seiner Systematisierung der komplizierten rechtsgeschichtlichen Entwicklungen allen an der preuÃischen Adelsgeschichte Interessierten die Orientierung im Dschungel der zeitgenÃ¶ssischen Rechtsnormen und Rechtsdeutungen.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,999</link>
    </item>
    <item>
      <title>Unternehmerisches Kulturengagement</title>
      <description>Kulturförderung als integrierte Unternehmensstrategie&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das kulturelle Engagement von Unternehmen ist derzeit ein hochaktuelles und vieldiskutiertes Thema. Politik und Interessenverbände fordern eine Stärkung der Bürgergesellschaft und sprechen sich in diesem Zusammenhang auch für eine intensivere Einbindung von Unternehmen in die Kulturförderung aus. Bisher wurde deren kulturelles Engagement meist in der Dichotomie von altruistisch motiviertem Mäzenatentum und marketingorientiertem Kunst- und Kultursponsoring gesehen. Insbesondere das Sponsoring wird jedoch zunehmend kritisch betrachtet, da mit ihm die Gefahr einer Instrumentalisierung der Kunst für unternehmerische Zwecke einhergeht. In dieser Arbeit wird davon ausgegangen, dass unternehmerisches Kulturengagement zunehmend im Kontext eines ganzheitlichen Ansatzes steht. Bei ihm verbinden sich Unternehmensziele mit Gemeinwohlinteressen. &lt;br /&gt;&#13;
Im ersten Teil der Studie werden die Rahmenbedingungen unternehmerischer Kulturförderung vorgestellt und verschiedene Perspektiven, die im Hinblick auf die unternehmerische Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung zu verhandeln sind, diskutiert. Die Konzepte Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship werden dargestellt und auf den Kulturbereich übertragen. Im zweiten Teil wird die Anwendung der genannten Konzepte durch ausgewählte Unternehmen empirisch untersucht.&lt;br /&gt;&#13;
Diese Publikation richtet sich an Praktiker aus Wirtschaft und Kultur sowie an Wissenschaftler und Studierende aus den Bereichen Kulturwissenschaften und Kulturmanagement.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,998</link>
    </item>
    <item>
      <title>LBH: Proceedings 5. Leipziger Tierärztekongress, Band 1 und 2</title>
      <description>Der 5. Leipziger TierÃ¤rztekongress stand ganz im Zeichen der Tradition der vorangegangenen Kongresse â dem fachlichen Austausch mit nahezu allen veterinÃ¤rmedizinischen und fachverwandten Disziplinen. UnterstÃ¼tzt werden soll dieser Austausch mit diesen KongressbÃ¤nden und ihren Supplementen. &lt;br /&gt;&#13;
Der erste Kongressband beinhaltet thematisch alle Schwerpunktthemen zu Pferd, Hund, Katze und den Heimtieren sowie BeitrÃ¤ge zu alternativen Heilmethoden, wÃ¤hrend der zweite Kongressband den Bogen Ã¼ber die landwirtschaftlichen Nutztiere (Schwein, WiederkÃ¤uer und NutzgeflÃ¼gel) zu Lebensmittelsicherheit, TierseuchenbekÃ¤mpfung und Arzneimitteln schlÃ¤gt. &lt;br /&gt;&#13;
Die beiden Supplemente zu den KongressbÃ¤nden umfassen zum einen die Workshops zu verschiedenen Themenkomplexen wie u.a. Forensik, Verhaltenstherapie, aber auch berufspolitische Aspekte. Mit den BeitrÃ¤gen zur 18. Hufbeschlagtagung fÃ¼r TierÃ¤rzte und Hufschmiede wird dem engen interdisziplinÃ¤ren Austausch zwischen TierÃ¤rzten und Hufschmieden Rechnung getragen. Das zweite Supplemente widmet sich ausschlieÃlich der Weiterbildung von tiermedizinischen Fachangestellten. &lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Die TeilbÃ¤nde 1 (978-3-86583-441-6) und 2 (978-3-86583-442-3) kÃ¶nnen separat oder zusammen (978-3-86583-401-0) zum Preis von 90,00 â¬ bezogen werden.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,997</link>
    </item>
    <item>
      <title>LBH: Proceedings 5. Leipziger Tierärztekongress, Band 2</title>
      <description>Schwein, WiederkÃ¤uer, NutzgeflÃ¼gel, Veterinary Public Health, Arzneimittel / Toxikologie&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der 5. Leipziger TierÃ¤rztekongress stand ganz im Zeichen der Tradition der vorangegangenen Kongresse â dem fachlichen Austausch mit nahezu allen veterinÃ¤rmedizinischen und fachverwandten Disziplinen. UnterstÃ¼tzt werden soll dieser Austausch mit diesen KongressbÃ¤nden und ihren Supplementen. &lt;br /&gt;&#13;
Der erste Kongressband beinhaltet thematisch alle Schwerpunktthemen zu Pferd, Hund, Katze und den Heimtieren sowie BeitrÃ¤ge zu alternativen Heilmethoden, wÃ¤hrend der zweite Kongressband den Bogen Ã¼ber die landwirtschaftlichen Nutztiere (Schwein, WiederkÃ¤uer und NutzgeflÃ¼gel) zu Lebensmittelsicherheit, TierseuchenbekÃ¤mpfung und Arzneimitteln schlÃ¤gt. &lt;br /&gt;&#13;
Die beiden Supplemente zu den KongressbÃ¤nden umfassen zum einen die Workshops zu verschiedenen Themenkomplexen wie u.a. Forensik, Verhaltenstherapie, aber auch berufspolitische Aspekte. Mit den BeitrÃ¤gen zur 18. Hufbeschlagtagung fÃ¼r TierÃ¤rzte und Hufschmiede wird dem engen interdisziplinÃ¤ren Austausch zwischen TierÃ¤rzten und Hufschmieden Rechnung getragen. Das zweite Supplemente widmet sich ausschlieÃlich der Weiterbildung von tiermedizinischen Fachangestellten. &lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Die TeilbÃ¤nde 1 (978-3-86583-441-6) und 2 (978-3-86583-442-3) kÃ¶nnen separat oder zusammen (978-3-86583-401-0) zum Preis von 90,00 â¬ bezogen werden.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,996</link>
    </item>
    <item>
      <title>LBH: Proceedings 5. Leipziger Tierärztekongress, Band 1</title>
      <description>Wer heilt hat recht? Pferd, Hund / Katze, Heimtiere&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der 5. Leipziger TierÃ¤rztekongress stand ganz im Zeichen der Tradition der vorangegangenen Kongresse â dem fachlichen Austausch mit nahezu allen veterinÃ¤rmedizinischen und fachverwandten Disziplinen. UnterstÃ¼tzt werden soll dieser Austausch mit diesen KongressbÃ¤nden und ihren Supplementen. &lt;br /&gt;&#13;
Der erste Kongressband beinhaltet thematisch alle Schwerpunktthemen zu Pferd, Hund, Katze und den Heimtieren sowie BeitrÃ¤ge zu alternativen Heilmethoden, wÃ¤hrend der zweite Kongressband den Bogen Ã¼ber die landwirtschaftlichen Nutztiere (Schwein, WiederkÃ¤uer und NutzgeflÃ¼gel) zu Lebensmittelsicherheit, TierseuchenbekÃ¤mpfung und Arzneimitteln schlÃ¤gt. &lt;br /&gt;&#13;
Die beiden Supplemente zu den KongressbÃ¤nden umfassen zum einen die Workshops zu verschiedenen Themenkomplexen wie u.a. Forensik, Verhaltenstherapie, aber auch berufspolitische Aspekte. Mit den BeitrÃ¤gen zur 18. Hufbeschlagtagung fÃ¼r TierÃ¤rzte und Hufschmiede wird dem engen interdisziplinÃ¤ren Austausch zwischen TierÃ¤rzten und Hufschmieden Rechnung getragen. Das zweite Supplemente widmet sich ausschlieÃlich der Weiterbildung von tiermedizinischen Fachangestellten. &lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Die TeilbÃ¤nde 1 (978-3-86583-441-6) und 2 (978-3-86583-442-3) kÃ¶nnen separat oder zusammen (978-3-86583-401-0) zum Preis von 90,00 â¬ bezogen werden.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,995</link>
    </item>
    <item>
      <title>LBH: Proceedings 5. Leipziger TierÃ¤rztekongress â Suppl. Tiermedizinische Fachangestellte </title>
      <description>Der 5. Leipziger TierÃ¤rztekongress stand ganz im Zeichen der Tradition der vorangegangenen Kongresse â dem fachlichen Austausch mit nahezu allen veterinÃ¤rmedizinischen und fachverwandten Disziplinen. UnterstÃ¼tzt werden soll dieser Austausch mit diesen KongressbÃ¤nden und ihren Supplementen. &lt;br /&gt;&#13;
Der erste Kongressband beinhaltet thematisch alle Schwerpunktthemen zu Pferd, Hund, Katze und den Heimtieren sowie BeitrÃ¤ge zu alternativen Heilmethoden, wÃ¤hrend der zweite Kongressband den Bogen Ã¼ber die landwirtschaftlichen Nutztiere (Schwein, WiederkÃ¤uer und NutzgeflÃ¼gel) zu Lebensmittelsicherheit, TierseuchenbekÃ¤mpfung und Arzneimitteln schlÃ¤gt. &lt;br /&gt;&#13;
Die beiden Supplemente zu den KongressbÃ¤nden umfassen zum einen die Workshops zu verschiedenen Themenkomplexen wie u.a. Forensik, Verhaltenstherapie, aber auch berufspolitische Aspekte. Mit den BeitrÃ¤gen zur 18. Hufbeschlagtagung fÃ¼r TierÃ¤rzte und Hufschmiede wird dem engen interdisziplinÃ¤ren Austausch zwischen TierÃ¤rzten und Hufschmieden Rechnung getragen. Das zweite Supplemente widmet sich ausschlieÃlich der Weiterbildung von tiermedizinischen Fachangestellten. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,994</link>
    </item>
    <item>
      <title>LBH: Proceedings 5. Leipziger TierÃ¤rztekongress â Suppl. Workshops</title>
      <description>Der 5. Leipziger TierÃ¤rztekongress stand ganz im Zeichen der Tradition der vorangegangenen Kongresse â dem fachlichen Austausch mit nahezu allen veterinÃ¤rmedizinischen und fachverwandten Disziplinen. UnterstÃ¼tzt werden soll dieser Austausch mit diesen KongressbÃ¤nden und ihren Supplementen. &lt;br /&gt;&#13;
Der erste Kongressband beinhaltet thematisch alle Schwerpunktthemen zu Pferd, Hund, Katze und den Heimtieren sowie BeitrÃ¤ge zu alternativen Heilmethoden, wÃ¤hrend der zweite Kongressband den Bogen Ã¼ber die landwirtschaftlichen Nutztiere (Schwein, WiederkÃ¤uer und NutzgeflÃ¼gel) zu Lebensmittelsicherheit, TierseuchenbekÃ¤mpfung und Arzneimitteln schlÃ¤gt. &lt;br /&gt;&#13;
Die beiden Supplemente zu den KongressbÃ¤nden umfassen zum einen die Workshops zu verschiedenen Themenkomplexen wie u.a. Forensik, Verhaltenstherapie, aber auch berufspolitische Aspekte. Mit den BeitrÃ¤gen zur 18. Hufbeschlagtagung fÃ¼r TierÃ¤rzte und Hufschmiede wird dem engen interdisziplinÃ¤ren Austausch zwischen TierÃ¤rzten und Hufschmieden Rechnung getragen. Das zweite Supplemente widmet sich ausschlieÃlich der Weiterbildung von tiermedizinischen Fachangestellten. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,993</link>
    </item>
    <item>
      <title>LBH: Grundlagen der Röntgendiagnostik der Wirbelsäule bei Kleintieren</title>
      <description>Die zunehmende Verfügbarkeit von Schnittbildverfahren für die Diagnostik von Wirbelsäulenerkrankungen hat in den letzten Jahren zu dem Eindruck geführt, dass Erkrankungen der Wirbelsäule nur unzureichend durch die konventionelle Radiologie darstellbar sind. Die Wirbelsäule ist jedoch eine knöcherne Struktur, die sich klassischerweise sehr gut durch Röntgenbilder erfassen lässt. Die aus diesen Bildern entnommene Information wird jedoch durch zwei Faktoren beeinflusst: eine korrekte Aufnahmetechnik und die Erfahrung bei der Interpretation der Befunde. Gleiches trifft zwar grundsätzlich auf alle angefertigten Röntgenaufnahmen eines Patienten zu, dennoch gibt es Unterschiede im Vergleich zu Aufnahmen der Gliedmaßen oder von Thorax und Abdomen. So erschweren Fehler in der Lagerung des Patienten die Interpretation von Wirbelsäulenaufnahmen ungleich mehr als beim Röntgen anderer Regionen. &lt;br /&gt;&#13;
Dieses Heft bemüht sich, den Leser dennoch zu ermutigen, die Wirbelsäule als eine Lokalisation wahrzunehmen, in der sich vielfältige Erkrankungen durch Röntgenaufnahmen diagnostizieren lassen. Hilfestellung dafür leisten Beiträge zur exakten Aufnahmetechnik und allgemeinen Herangehensweise bei der Interpretation von Wirbelsäulenaufnahmen, zu Bildgebungscharakteristika der im Nativbild erkennbaren Läsionen sowie zur Technik der Myelographie (Gabe von subarachnoidalem Kontrastmittel) und den daraus ableitbaren Aussagen. &lt;br /&gt;&#13;
Durch Anwendung dieser Techniken lassen sich viele, wenn auch nicht alle Fragestellungen an der Wirbelsäule lösen. Dieses Heft beabsichtigt, dem Kleintiermediziner eine Hilfe im Arbeitsalltag bei der Anfertigung und Auswertung von Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule zu sein.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,992</link>
    </item>
    <item>
      <title>LBH: Grundlagen der Röntgendiagnostik des Thorax bei Kleintieren</title>
      <description>Die RÃ¶ntgendiagnostik ist ein wichtiger Pfeiler der bildgebenden Diagnostik in der tierÃ¤rztlichen Praxis. Mit vergleichsweise geringem Aufwand kann die RÃ¶ntgenuntersuchung eine FÃ¼lle an Informationen liefern. Als sogenannte âHochkontrastregionâ bietet der Thorax fÃ¼r die RÃ¶ntgenuntersuchung besonders gute Bedingungen. &lt;br /&gt;&#13;
Bei der RÃ¶ntgenuntersuchung des Thorax sind die Anforderungen an die QualitÃ¤t der Abbildung und das interpretatorische KÃ¶nnen des Untersuchers hoch. Dieses Themenheft will beiden Aspekten gerecht werden. Es werden spezifische Tipps zur Aufnahmetechnik vermittelt. In komprimierter Form werden die aus Sicht der Autoren wesentlichen Befundmuster hÃ¤ufig vorkommender Erkrankungen und deren differenzialdiagnostische Bedeutung zusammengefasst. Der Leitfaden soll Motivation sein, sich den Problemen, die die Thoraxradiologie mit sich bringt, zu stellen. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,991</link>
    </item>
    <item>
      <title>Sachsen und seine Sekundogenituren</title>
      <description>Die Nebenlinien WeiÃenfels, Merseburg&lt;br /&gt;&#13;
 und Zeitz (1657â1746)&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Als 1657 nach dem testamentarischen Willen des sÃ¤chsischen KurfÃ¼rsten Johann Georg I. fÃ¼r seine von der Erbfolge in den Stammlanden ausgeschlossenen SÃ¶hne die SekundogeniturfÃ¼rstentÃ¼mer WeiÃenfels, Merseburg und Zeitz eingerichtet wurden, kam dies einer faktischen Landesteilung gleich. Obwohl diese Territorien bereits nach wenigen Jahrzehnten wieder an das KurfÃ¼rstentum zurÃ¼ckgefallen sind â Sachsen-Zeitz existierte bis 1718, Sachsen-Merseburg bis 1738 und Sachsen-WeiÃenfels bis 1746 â, nehmen sie einen festen Platz in der Geschichte Mitteldeutschlands ein. Die regionale PrÃ¤gekraft der Sekundogenituren ist bis heute an den monumentalen Schlossbauten ablesbar, die dort errichtet worden sind.&lt;br /&gt;&#13;
Belege dafÃ¼r lieferte ein 2007 im Barockschloss Delitzsch durchgefÃ¼hrtes wissenschaftliches Kolloquium, das die Bedeutung der albertinischen Nebenlinien vorrangig aus der Sicht der sÃ¤chsischen Landesgeschichte einer neuen Beurteilung unterzog und dessen Ergebnisse im vorliegenden Band dokumentiert sind. Das Themenspektrum der hier versammelten BeitrÃ¤ge reicht von der AuÃen- und Heiratspolitik Ã¼ber innerdynastische ReibungsflÃ¤chen des Hauses Wettin sowie Wirtschafts- und Verwaltungsgeschichte bis hin zur Rolle der kursÃ¤chsischen StÃ¤nde und zu lebensweltlichen BezÃ¼gen der WeiÃenfelser, Merseburger und Zeitzer HerzÃ¶ge und ihrer Familien. Dabei tritt deutlich hervor, dass die Sekundogenituren keineswegs allein unter dem Aspekt der Versorgung der nachgeborenen Prinzen zu betrachten sind, sondern zugleich grundsÃ¤tzliche reichs- und verfassungsrechtliche Fragen im Umfeld einer schwierigen Konsolidierungsphase des Alten Reichs nach DreiÃigjÃ¤hrigem Krieg und WestfÃ¤lischem Frieden von 1648 betreffen.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,989</link>
    </item>
    <item>
      <title>Leipziger Judentümer in Stadt und Universität</title>
      <description>Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Bibliotheca Albertina zu Leipzig vom 13. Januar bis zum 25. April 2010&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Mit dem Ausdruck âJudentÃ¼merâ nimmt dieser Ausstellungskatalog eine breite BeschÃ¤ftigung mit jÃ¼discher Kultur, Sprache, Wissenschaft und Geschichte in den Blick, die in der FrÃ¼hen Neuzeit, also vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, in Europa intensiv und widersprÃ¼chlich war. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,988</link>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Erlebnis- zur Erinnerungsgemeinschaft</title>
      <description>Militärvereine und militärische Erinnerungskultur im Königreich Sachsen 1863-1913&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Erfahrung der Kriegsteilnahme in den Jahren zwischen 1863 und 1871 und des Wehrdienstes im Frieden prägte den Erfahrungshorizont eines maßgeblichen Teils der männlichen Bevölkerung während des Kaiserreichs. Dies gilt auch für das Königreich Sachsen, das vom einstigen Gegner zum Verbündeten Preußens avancierte. Mit dem Militärdienst eng verknüpft waren das Erleben von Gewalt und die Einbindung in strikte Hierarchien. Der Soldat genoss zugleich das Gefühl eigener Macht und öffentliches Ansehen. Die Gründung von Militärvereinen als Sammelbecken ehemaliger Soldaten zielte nicht zuletzt darauf ab, diesen Status auch im Zivilleben zu konservieren.&lt;br /&gt;&#13;
Dieses Buch untersucht diese Transformation von der Erlebnis- zur Erinnerungsgemeinschaft im Königreich Sachsen vor dem Ersten Weltkrieg und damit verbundene Organisationen wie die aktive Armee und die Militärvereine. Es geht der Frage nach, wie sich eine spezifisch sächsische Ausprägung der militärischen Erinnerungskultur angesichts der wechselvollen Armeegeschichte gestaltete. Schwerpunkte bilden dabei die literarische Erinnerung an Kriegs- und Militärdienst, das Feiern von Gedenktagen und die dabei verwendeten Symbole. Zugleich werden die Lebensbedingungen der Soldaten und die Umstände der Mitgliedschaft in Kriegervereinen untersucht.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,987</link>
    </item>
    <item>
      <title>The Holocaust in Spanish Memory</title>
      <description>Historical Perceptions and Cultural Discourse&lt;br/&gt;</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,986</link>
    </item>
    <item>
      <title>Todfeinde â Komplizen â Kriegsbrandstifter</title>
      <description>Der Hitler-Stalin-Pakt und die Folgen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die europäische Teilung in den Jahren des Kalten Krieges war nicht allein das Werk der drei Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, sie war auch nicht Resultat vornehmlich der Konferenzen von Jalta und Potsdam. Diese Teilung ist eine direkte Folge des verbrecherischen Weltkrieges und des Holocaust. Dieser Flächenbrand freilich wurde nicht erst am 1. September 1939 irreversible Tatsache. Neun Tage zuvor hatten sich zwei Diktaturen zur vierten Teilung Polens und damit zur Neuordnung Europas die Hand gereicht. &lt;br /&gt;&#13;
Als Verbündete in einem Komplott gegen den Weltfrieden agierten jetzt eine Diktatur, die angeblich 'das Abendland verteidigte' und eine andere, die den 'Kampf gegen Faschismus und Krieg' zu führen behauptete. Die von hier ausgehende militärische und zivilisatorische europäische Katastrophe kostete viele Millionen Menschen das Leben und erzeugte unvorstellbares Leid. Im Frühjahr 1945, als die Waffen endlich schwiegen, war der Kontinent ausgeblutet und zerstört wie noch nie zuvor. &lt;br /&gt;&#13;
Der Autor konzentriert sich in der Analyse dieses Kapitels der Geschichte des 20. Jahrhunderts auf die Motive der stalinistischen Führungsclique beim Abschluss der insgesamt drei Hitler-Stalin-Pakte 1939 und 1940. Sowohl bekannte wie erst jetzt in den Archiven zugängliche Tatsachen fügen sich hier zu einem düsteren Bild, nicht zuletzt beträchtlich geprägt von Abgründen menschlichen Größenwahns wie unsäglicher krimineller Energie. Mit dem Überfall Deutschlands auf seinen eben noch umworbenen Vertragspartner im Sommer 1941 änderte sich die Situation schlagartig: Jetzt geriet die Sowjetunion in einen Verteidigungskrieg, den sie schließlich unter unermesslichen Opfern und mit Hilfe der westlichen Alliierten gewann. &lt;br /&gt;&#13;
Dieser Sieg freilich bedeutete noch nicht das Ende dieses Dramas. Jahrzehnte des Kalten Krieges waren noch unumgänglich, um unseren Kontinent aus allen Verklammerungen seiner vormaligen Frontstellungen zu lösen. &lt;br /&gt;&#13;
Nur wenn gelingt, alle diese bestürzenden Kapitel einer beispiellosen europäischen Tragödie tabu- und vorurteilslos zu analysieren, zu wägen und zu verstehen zu versuchen, wird ein künftiges Zusammenwachsen Europas trotz dieser schweren geschichtlichen Last gelingen können. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,985</link>
    </item>
    <item>
      <title>Jakob Neubauer (1895-1945)</title>
      <description>Rechtshistoriker â Talmudist â Holocaustopfer&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Diese kleine Schrift erinnert an den jÃ¼dischen Gelehrten Jakob Neubauer. Jakob Neubauer ist in Leipzig geboren, hat das Abitur extern abgelegt, eine Rabbiner-Ausbildung erfahren und an der UniversitÃ¤t Leipzig Rechtswissenschaften, insbesondere antike Rechtsgeschichte, studiert. Der ihm besonders nahe stehende akademische Lehrer Paul Koschaker hat ihn vergeblich fÃ¼r die UniversitÃ¤tslaufbahn gewinnen wollen. Sein Lebensweg war bestimmt durch den Glauben seiner VÃ¤ter und VorvÃ¤ter. &lt;br /&gt;&#13;
Als die Deutschen die Niederlande Ã¼berfielen, ergab sich der tief glÃ¤ubige  Jakob Neubauer seinem Schicksal. Er Ã¼berlebt die Torturen im KZ Bergen-Belsen ebenso wenig wie sein jÃ¼ngster Sohn Joshua. Die Mutter wird Zeugin der Shoah. &lt;br /&gt;&#13;
In diesem BÃ¼chlein finden sich die wenigen erhaltenen Zeugnisse zu Jakob Neubauers Leben vereint: ein Fotoalbum aus Familienbesitz, die Abbildungen seines akademischen Lehrers und sein Leipziger Geburtshaus. Eine bedeutende Quelle ist der bisher einzig erhaltene Brief an Koschaker, der uns auch biographische Einblicke gewÃ¤hrt und seine groÃartigen wissenschaftlichen Kenntnisse erahnen lÃ¤sst.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,984</link>
    </item>
    <item>
      <title>Carlfriedrich Claus</title>
      <description>Betrachtungen zur WORK-BOX&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Holzkoffer, braun, schwarz, goldene Scharniere und ein Griff; hinter Plexiglas eine schraffierte FlÃ¤che mit Konterfei. Angaben sind Ã¤uÃerlich weiterhin keine sichtbar â es bleibt ein Ã¤sthetisch aufbereiteter Holzkoffer. Das Gewicht aber lÃ¤sst schlieÃen auf den Inhalt. Der wiegt â und wie er wiegt â der Gedankenkosmos des Carlfriedrich Claus. Denn Ã¶ffnet man, verschiebt man die goldenen Riegel, prÃ¤sentiert sich ein Klappentext, der durch groÃe schwarze Lettern annonciert: &lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
CARLFRIEDRICH CLAUS&lt;br /&gt;&#13;
WORK-BOX 1955-1990&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
In seiner WORK-BOX hat Carlfriedrich Claus 1991 Arbeiten versammelt, die den Entwicklungsgang seines Schaffens spiegeln und das Gesamtwerk zur Quintessenz konzentrieren. Nach dem Willen des KÃ¼nstlers soll die WORK-BOX nicht nur ein Aggregat des Erreichten sein; sie soll in die Zukunft weisen und dem Betrachter/Benutzer als Arbeitsinstrument eigener Erkundungen und Erkenntnisse dienen. Wer also, wie Christian Baumert es in dieser Studie unternimmt, die WORK-BOX durchforscht, erhÃ¤lt exemplarischen Einblick in Woher und Wohin eines einzigartigen Lebensexperiments.&lt;br /&gt;&#13;
âDiaphanieâ, dies ist Baumerts wichtigste Erkenntnis, kann als Grundwort im Schaffen von Claus gelten; seine Transgressionen betreibt er im Medium der Transparenz. Claus will die KÃ¼nste â bildende Kunst, Literatur und Musik â durch seine skripturalen Verfahrensweisen fÃ¼reinander durchsichtig machen. Im Ergebnis dieser Arbeit verrÃ¤tseln sich die Gebilde. Aber das Geheimnis, das sich mit der Grenzverwischung einstellt, ist nicht Selbstzweck, sondern Ausgangspunkt einer Anstrengung des Sehens, Lesens, HÃ¶rens, der sich nun auch der Leser im Blick auf die rÃ¤tselvolle Objektwelt auszusetzen hat.&lt;br /&gt;&#13;
Der Autor hat sich mit spÃ¼rbarer Liebe zum Gegenstand und mit dem Wagemut, den das Neue erfordert, auf das unbekannte, weitgehend unerforschte und schwer gangbare GelÃ¤nde einer experimentellen Kunst zwischen den KÃ¼nsten begeben und mit seiner Ã¤sthetischen zugleich eine genuin literaturwissenschaftliche Exploration unternommen.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,983</link>
    </item>
    <item>
      <title>Zwischen Graetz und Dubnow: Jüdische Historiographie in Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert</title>
      <description>Dieser Band dokumentiert Traditionen, VertreterInnen und Gegenstände jüdischer Geschichtsschreibung in der Epoche der Ausprägung der historisch-kritischen Methode in Ostmitteleuropa. Diese Zwischenregion wird beispielhaft durch zwei ikonische Figuren der jüdischen Geschichtsschreibung markiert, die als Exponenten der benachbarten jüdischen Historiographien gelten: Heinrich Graetz (1817-1891) als herausragende Figur der deutschsprachigen jüdischen Geschichtsschreibung einerseits, Simon Dubnow (1860-1914) als Leitfigur einer im Wesentlichen in russischer Sprache erarbeiteten Geschichtsdeutung andererseits.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,982</link>
    </item>
    <item>
      <title>Global Warming</title>
      <description>Ethische und technologische Perspektiven des Klimawandels&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Klimawandel ist eines der dringlichsten Probleme der Gegenwart. Sollte die globale Gemeinschaft nicht zu einer angemessenen Reaktion in der Lage sein, ist mit einer gravierenden Verschlechterung der Lebensbedingungen ganzer Gesellschaften zu rechnen. Ressourcenkriege, Flüchtlingsströme ungeahnten Ausmaßes und eine weitere Zunahme des Gerechtigkeitsdefizits zwischen Nord und Süd sowie gegenwärtigen und zukünftigen Generationen werden unausweichlich sein. &lt;br /&gt;&#13;
Dabei ist die globale Erwärmung nicht nur eine Gefahr, die sich allein mit naturwissenschaftlicher Beobachtung und technologischen Mitteln angehen ließe, gefordert ist auch ein politisches Handeln, das unumgängliche Einschränkungen gerecht verteilt. Es bedarf einer rationalen öffentlichen Aufklärung und nicht zuletzt einer kulturellen und individuellen Neubesinnung, die Abschied nimmt von Hyperkonsum und Verschwendung. &lt;br /&gt;&#13;
Das Anliegen der hier abgedruckten zehn Aufsätze ist es, das Bewusstsein zu schärfen für den Ernst, aber auch für die Komplexität der Situation und über mögliche Handlungsalternativen aufzuklären. Die Autoren weisen nicht nur auf die lokalen und globalen Risiken, auf kommunikative und psychologische Barrieren hin. Sie zeigen darüber hinaus vernünftige Wege auf, wie einer möglichen Katastrophe technisch, ethisch und politisch begegnet werden kann. &lt;br /&gt;&#13;
Der Band geht auf ein interdisziplinäres Symposion mit renommierten Naturwissenschaftlern, Philosophen und Kulturwissenschaftlern zurück, das im Herbst 2008 von der Stadt Rödermark und der Nell-Breuning-Schule Rödermark ausgerichtet wurde.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,981</link>
    </item>
    <item>
      <title>Das Lehramtsstudium an der Universität Leipzig:</title>
      <description>Voraussetzungen, Erfahrungen und Probleme aus der Sicht von Studierenden und Referendaren&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dieser Band bildet den Auftakt einer neuen Publikationsreihe des Zentrums fÃ¼r Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS) der UniversitÃ¤t Leipzig. Die Reihe trÃ¤gt den Titel âBeitrÃ¤ge zur Professionalisierung der Lehrerbildungâ und wird einen Einblick in die Projekte und Arbeiten des ZLS geben, die zur Anhebung der professionellen Handlungskompetenz im Berufsfeld Schule beitragen sollen.&lt;br /&gt;&#13;
Im aktuellen Band liegt der Fokus auf dem Ãbergang vom âaltenâ Lehramtsstudium zum neuen BA-/MA-Lehramtsstudium. Die drei BeitrÃ¤ge befassen sich mit den Voraussetzungen, Erfahrungen und Problemen der Ausbildung aus der Sicht der Betroffenen, also mit der âsubjektiven Seiteâ des Studiums. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf verschiedene Etappen der Lehrerbildung. Es kommen StudienanfÃ¤nger, Studierende mitten im BA-Studium und Referendare zu Wort. Die Ergebnisse der Studien liefern eine wichtige Diskussionsgrundlage fÃ¼r die Evaluation und Verbesserung der neuen LehramtsstudiengÃ¤nge nicht nur an der UniversitÃ¤t Leipzig.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,980</link>
    </item>
    <item>
      <title>Die Belter-Gruppe</title>
      <description>Studentischer Widerstand gegen das SED-Regime an der UniversitÃ¤t Leipzig&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nach dem Zweiten Weltkrieg wandten sich viele Studenten in der Sowjetischen Besatzungszone und spÃ¤ter in der DDR aktiv gegen den Totalitarismus des SED-Regimes. Ihr Ziel war die Schaffung eines demokratischen Deutschlands. Sie wurden mit aller HÃ¤rte verfolgt, auf Jahre ins GefÃ¤ngnis geworfen, in die UdSSR deportiert oder erschossen. &lt;br /&gt;&#13;
Allein in den Jahren 1945 bis 1955 wurden neun Studenten der UniversitÃ¤t Leipzig hingerichtet, 95 wurden zu langjÃ¤hrigen Haftstrafen verurteilt. Auch nach 1955 wurden Andersdenkende an ostdeutschen UniversitÃ¤ten verfolgt. &lt;br /&gt;&#13;
Die âBelter Dialogeâ sind nach dem Leipziger Studenten Herbert Belter benannt, der 1951 von einem Sowjetischen MilitÃ¤rtribunal zum Tode verurteilt und in Moskau erschossen wurde. Der Name steht symbolisch fÃ¼r die mit ihm verurteilten Studenten und die an anderen Hochschulen tÃ¤tigen Widerstandsgruppen. &lt;br /&gt;&#13;
Der vorliegende Band ist die schriftliche Fassung der ersten âBelter Dialogeâ, einer gemeinsamen Vortragsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der UniversitÃ¤t Leipzig. Die âBelter Dialogeâ finden einmal jÃ¤hrlich statt und machen die verschiedenen Aspekte des Terrors an ostdeutschen Bildungseinrichtungen einer breiten Ãffentlichkeit zugÃ¤nglich. Sie sollen Aufruf und Mahnung sein, sich aktiv fÃ¼r die Demokratie zu engagieren.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,979</link>
    </item>
    <item>
      <title>Intensives Sprachenlernen. Ein sächsischer Weg in europäischer Verantwortung</title>
      <description>Fremdsprachenlernen in der Grundschule ist lÃ¤ngst keine Ausnahme mehr. In den letzten Jahren hat sich der Bereich wie kein anderer entwickelt. Sachsen hat sich dieser Entwicklung von Beginn an offensiv gestellt. &lt;br /&gt;&#13;
Im Rahmen des Modellprojekts âFrÃ¼hes Sprachenlernenâ wurde erprobt, wie Kinder in der Grundschule stÃ¤rker fremdsprachlich gefÃ¶rdert werden kÃ¶nnen. An ausgewÃ¤hlten Standorten wurde Unterricht in den Sprachen Tschechisch, Polnisch, FranzÃ¶sisch oder Englisch erteilt. &lt;br /&gt;&#13;
Die Erfahrungen aus dem Projekt âFrÃ¼hes Fremdsprachenlernenâ flieÃen in das Angebot âIntensives Sprachenlernenâ ein, in dessen Rahmen ab Klassenstufe eins eine zweite Fremdsprache unterrichtet wird. âIntensives Sprachenlernenâ zielt auf die Entwicklung sprachÃ¼bergreifender Mehrsprachigkeit, die Entwicklung von Sprach- und Kommunikationsbewusstsein und die interkulturelle HandlungsfÃ¤higkeit. &lt;br /&gt;&#13;
In dieser Publikation prÃ¤sentieren zehn Schulen ihr beispielhaftes Engagement fÃ¼r das Projekt âIntensives Sprachenlernenâ und stellen ihr spezifisches Profil zur Diskussion. Zwei Artikel zur Bedeutung der deutschen Sprachen in SÃ¼dtirol und DÃ¤nemark erlauben einen Blick Ã¼ber die Landesgrenzen hinaus.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,978</link>
    </item>
    <item>
      <title>Hinter Gittern</title>
      <description>Zur Geschichte der Inhaftierung zwischen Bestrafung, Besserung und politischem Ausschluss vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dieser Band umfasst die Ergebnisse eines 2005 stattgefundenen Kolloquiums in der ehemaligen Stasi-Sonderhaftanstalt Bautzen II und heutigen GedenkstÃ¤tte Bautzen, bei dem 17 Referenten aus den unterschiedlichsten ForschungszusammenhÃ¤ngen ihre BeitrÃ¤ge zur Geschichte von Inhaftierung zur Diskussion stellten. In einem weit gefassten Zeitrahmen von der frÃ¼hen Neuzeit bis zum Strafvollzug der Bundesrepublik werden verschiedene Aspekte des Wegsperrens von Menschen im deutschsprachigen Raum thematisiert. Einen besonderen Schwerpunkt bilden â an diesem Ort geradezu selbstverstÃ¤ndlich â der Themenkomplex der politischen Inhaftierung in den deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Die BeitrÃ¤ge zeigen, dass die zeitlich und thematisch weitgreifende Behandlung des Themas âHaftâ auch in einem historisch grÃ¶Ãeren Zusammenhang sinnvoll und gewinnbringend ist. Aspekte, die in anderen Kontexten vielleicht als fÃ¼r die DDR oder fÃ¼r Diktaturen typische PhÃ¤nomene gewertet werden, kÃ¶nnen bei dieser vergleichenden Betrachtung in einen weiter gefassten Zusammenhang eingeordnet werden.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,977</link>
    </item>
    <item>
      <title>Wissen und Geist</title>
      <description>UniversitÃ¤tskulturen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Jahr 2009 nutzte die UniversitÃ¤t Leipzig zum aktiven Gedenken an ihre GrÃ¼ndung vor 600 Jahren. Dazu gehÃ¶rt das Erinnern an eine jahrhundertealte Tradition mit ihren KontinuitÃ¤ten und BrÃ¼chen ebenso wie der Diskurs Ã¼ber die drÃ¤ngenden Probleme der UniversitÃ¤ten heute.&lt;br /&gt;&#13;
Das Symposium âWissen und Geist: UniversitÃ¤tskulturenâ, das vom 11. bis 13. Mai 2009 stattfand, verband den kritischen RÃ¼ckblick in die Vergangenheit mit der prÃ¼fenden Analyse gegenwÃ¤rtiger Problemlagen und dem Ausblick auf kÃ¼nftige Herausforderungen. Alle drei zeitlichen Ebenen in einen Zusammenhang zu stellen, ist die Grundlage fÃ¼r ein Nachdenken und fÃ¼r neue Erkenntnisse Ã¼ber eine kultur- und sozialhistorisch so bedeutsame Institution wie die UniversitÃ¤t. Sie war und ist in der Gesellschaft verankert und steht gleichzeitig auch an ihrem Rande; sie beeinflusst ohne Zweifel die Gesellschaft und will doch unabhÃ¤ngig von ihr sein â diesen und anderen Dichotomien ist das Symposium auf den Grund gegangen, indem es die Ã¼blichen Grenzen Ã¼berschritt: die zeitlichen, die disziplinÃ¤ren und die nationalen.&lt;br /&gt;&#13;
So thematisierten Experten aus Deutschland, Europa und anderen Kontinenten die âGrÃ¼ndungskulturenâ, die AnfÃ¤nge der ersten europÃ¤ischen UniversitÃ¤ten (insbesondere der UniversitÃ¤t Leipzig), sie referierten und diskutierten unter dem Titel âGegenwartskulturenâ die aktuelle Lage der sich im Umbruch befindenden europÃ¤ischen Hochschulen und sie stritten Ã¼ber Lehren daraus, um Konzepte und Strategien mÃ¶glicher universitÃ¤rer âZukunftskulturenâ zu entwickeln.&lt;br /&gt;&#13;
Dieser Band dokumentiert die erwÃ¤hnte Tagung. Er enthÃ¤lt die VortrÃ¤ge, die Anmerkungen zu den Podiumsdiskussionen, die hier in AuszÃ¼gen wiedergegeben werden, sowie den âLeipziger Diskursâ. Dieser setzt sich aus dem Leipziger Thesenpapier âUniversitÃ¤ten heuteâ und den Stellungnahmen der Vertreter alter europÃ¤ischer UniversitÃ¤ten sowie eines Vertreters der European Studentsâ Union zusammen. Mit dem âLeipziger Diskursâ soll eine anhaltende und weiterfÃ¼hrende Diskussion Ã¼ber gangbare Wege der UniversitÃ¤t des 21. Jahrhunderts initiiert werden. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,976</link>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte der Universität Leipzig 1409-2009 (Band 5)</title>
      <description>Geschichte der Leipziger Universitätsbauten im urbanen Kontext&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der fünfte Band ist der baulichen und räumlichen Entwicklung der Leipziger Universität von der Gründung im Jahre 1409 bis zur unmittelbaren Gegenwart gewidmet. Da der größte Teil der älteren Universitätsbauten im 19. und 20. Jahrhundert durch Neubauten ersetzt oder im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde und weitere historische Standorte der Universität zu DDR-Zeiten sowie in jüngster Zeit neu bebaut wurden, vermittelt der heutige Gebäudebestand nur noch bedingt ein authentisches Bild von der viele Jahrhunderte umfassenden baulichen Entwicklung der Universität Leipzig.&lt;br /&gt;&#13;
In diesem Band wird die einstige wie auch die heutige Vielfalt des universitären Bauens in Leipzig rekonstruiert und dargestellt. Schwerpunkte sind die Bau- und Nutzungsgeschichte der Gebäude und Ensembles im Zusammenhang mit der urbanen Entwicklung Leipzigs sowie die kunst- und architekturgeschichtliche Würdigung dieser Bauten. Damit leistet der Band zugleich einen Beitrag zur allgemeinen Geschichte universitären Bauens sowie zur Architekturgeschichte der Stadt Leipzig.&lt;br /&gt;&#13;
Wie sich die Universität im Laufe ihres Bestehens in der Stadt verortete und deren topographische Entwicklung mitprägte, verdeutlicht eine Serie eigens für diese Publikation entwickelter Karten. Der weiteren Forschung wird der Katalog der Universitätsbauten zugute kommen. Er erfasst alle architekturgeschichtlich relevanten Gebäude, welche sich im Besitz der Universität befunden haben bzw. noch befinden, referiert grundlegende Daten der Bau- und Nutzungsgeschichte und gibt weiterführende Hinweise auf Quellenmaterial und Literatur. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,968</link>
    </item>
    <item>
      <title>Survies dâun Juif europÃ©en</title>
      <description>Correspondance de Paul Amann avec Romain Rolland et Jean-Richard Bloch&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Pragois de naissance, germanophone de BohÃªme, Autrichien de nationalitÃ©, Viennois dans lâÃ¢me, FranÃ§ais de cÅur, puis AmÃ©ricain par nÃ©cessitÃ©, Paul Amann (1884â1958) est juif avant tout. Sa vie est une sÃ©rie de survies. Son ouverture dâesprit et un travail acharnÃ© lui donnent les moyens de surmonter des origines modestes. Son attachement aux idÃ©aux humanistes le soutient quand les Ã©vÃ©nements de lâhistoire, la Grande Guerre, le nazisme et la Seconde Guerre mondiale lui infligent blessures et humiliations. Son irrÃ©ductible passion pour la littÃ©rature lâaide Ã  accepter ses dÃ©convenues dâauteur et lui permet de se faire reconnaÃ®tre comme un traducteur exceptionnel. Mais ce qui illumine, Ã  tout moment, lâexistence de Paul Amann est la vÃ©nÃ©ration quâil voue Ã  Romain Rolland (1866â1944) et lâamitiÃ© qui le lie Ã  Jean-Richard Bloch (1884â1947) ainsi quâen tÃ©moigne son abondante correspondance avec lâun et lâautre.&lt;br /&gt;&#13;
Les quatre cent quarante-deux piÃ¨ces (lettres, cartes, billets et tÃ©lÃ©grammes) qui constituent la correspondance de Paul Amann avec Romain Rolland et Jean-Richard Bloch nâexpriment pas seulement une affection et une confiance exemplaires fondÃ©es sur de profondes affinitÃ©s spirituelles, littÃ©raires, et parfois, politiques entre des individus. Elles rÃ©vÃ¨lent aussi âles rÃ©seaux de sociabilitÃ©s intellectuellesâ entre lâAutriche et la France dans cette pÃ©riode si riche que fut lâentre-deux-guerres et permettent de se souvenir dâun grand nombre de personnes, connues ou moins connues qui, dÃ¨s 1919, ont Ã©tÃ© les porte-parole dâune politique franÃ§aise dâouverture, tendant la main aux vaincus au lieu de les Ã©craser davantage.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,958</link>
    </item>
    <item>
      <title>Remodelling Social Order through the Conquest of Public Space: Myths,  Ceremonies and Visual Representations in Revolutionary Societies</title>
      <description>(Comparativ, Bd. 2/3 2009)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Inhalt: &lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
JÃ¼rgen Schriewer:&lt;br /&gt;&#13;
âCeremonial Pedagogyâ in Revolutionary Societies: Public Staging and Aesthetic Mass Inculcation in Meiji Japan, the Early Soviet Union and Post-1910 Mexico&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Sven Saaler:&lt;br /&gt;&#13;
Men in Metal:Representations of the Nation in Public Space in Meiji Japan, 1868â1912&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Shinâichi Suzuki / Kazuhiko Yamaki:&lt;br /&gt;&#13;
Transforming Popular Consciousness through the Sacralisation of the Western School: The Meiji Schoolhouse and TennÅ Worship&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Daniel Hedinger:&lt;br /&gt;&#13;
Showcases of Revolutionary Transformation: Exhibitions in the Early Meiji Period&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
JÃ¶rg Baberowski:&lt;br /&gt;&#13;
Bolshevik Modernity in Collision with Islamic Culture: Representations of Exclusiveness in the Myths, Ceremonies and Visual Soviet âOrientâ&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Matthias Braun:&lt;br /&gt;&#13;
Epidemics and Revolution: Concepts of Hygiene in the Soviet Union, 1917â1941&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Eugenia RoldÃ¡n Vera / Carlos MartÃ­nez Valle:&lt;br /&gt;&#13;
âThe Triumphal March of the Revolutionâ: The Travels of LÃ¡zaro CÃ¡rdenas as President of Mexico, 1934â1940&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Carlos MartÃ­nez Valle / Dafne Cruz Porchini:&lt;br /&gt;&#13;
New Bodies, New Order: Sport and Spectacle in the Institutionalisation of the Army and the Police in Post-Revolutionary Mexico, 1924â1932&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Konrad J. Kuhn / BÃ©atrice Ziegler:&lt;br /&gt;&#13;
Sklavenhandel als Verbrechen gegen die Menschlichkeit â Geschichtskultur, Gedenken und Geschichtswissenschaft in Europa&lt;br /&gt;&#13;
</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,957</link>
    </item>
    <item>
      <title>Kompakte Wirtschaftsgeschichte Lateinamerikas vom 18. bis zum 21. Jahrhundert</title>
      <description>Ob es sich nun um die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Linksregierungen seit Beginn dieses Jahrzehnts handelt oder um das âneoliberale Jahrzehntâ Lateinamerikas in den 1990er Jahren, auf das der âLinksruckâ der PrÃ¤sidenten ChÃ¡vez in Venezuela, Morales in Bolivien und Kirchner in Argentinien eine Antwort war, â die beiden jÃ¼ngsten Phasen der Entwicklung Lateinamerikas stehen in engerem Zusammenhang mit der wirtschaftlichen und sozialen Gestaltung des Kontinent in den vergangenen zweihundert Jahren als gemeinhin angenommen.&lt;br /&gt;&#13;
Somit sind anspruchsvolle Publikationen zur politischen Geschichte Lateinamerikas, die die Nationenwerdung und die Entwicklung von Diktatur und Demokratie in den Mittelpunkt stellen, auch stets bestrebt, die Ã¶konomischen und sozialen Entwicklungen in die Betrachtung mit einzubeziehen. Aus den gleichen GrÃ¼nden ist auch diese Wirtschaftsgeschichte Lateinamerikas interdisziplinÃ¤r angelegt. Wenn auch eindeutig die Ã¶konomische Entwicklung im Vordergrund steht, ist den Wechselbeziehungen zwischen Wirtschaftlichem und Sozialem sowie von Ãkonomie und Politik gebÃ¼hrend Platz eingerÃ¤umt worden.&lt;br /&gt;&#13;
Der Wirtschaftshistoriker JÃ¶rg Roesler konzentriert sich â um der kompakten Form Rechnung zu tragen â  in seiner Darstellung auf das Gemeinsame der Wirtschaft der meisten lateinamerikanischen Staaten. Er beleuchtet die Herausbildung und Durchsetzung des Export-Importsystems, das auf dem Tausch der Naturprodukte Lateinamerikas gegen Fertigwaren der Industrienationen beruhte und das die Wirtschaft der lateinamerikanischen Staaten wÃ¤hrend des gesamten 19. und in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts prÃ¤gte. Dieses Modell wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts von einer von Industrialisierungsbestrebungen getragenen Wirtschaftspolitik der Importsubstitution abgelÃ¶st. Mit der internationalen Schuldenkrise Anfang der 1980er Jahre jedoch, die den Kontinent besonders hart traf, kehrte Lateinamerika zu einer neoliberalen Wirtschaftspolitik, d. h. der Wiederbelebung des Export-Import-Systems zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;&#13;
Das Buch wendet sich nicht allein an professionelle Lateinamerikaforscher, sondern bewusst auch an den heutzutage verhÃ¤ltnismÃ¤Ãig groÃen Kreis derer, die an der Geschichte Lateinamerikas Interesse zeigen. Personen- und Sachverzeichnisse erleichtern den Zugriff.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,956</link>
    </item>
    <item>
      <title>Orte der Verwahrung</title>
      <description>Die innere Organisation von GefÃ¤ngnissen, HospitÃ¤lern und KlÃ¶stern seit dem SpÃ¤tmittelalter&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dieser Band bildet den Auftakt zu der neuen Reihe âGeschlossene HÃ¤userâ. Die Reihe beschÃ¤ftigt sich mit allen seit dem SpÃ¤tmittelalter feststellbaren Formen der Separierung, Verwahrung und Bestrafung von Menschen â in KlÃ¶stern und Konventen, SiechenhÃ¤usern, SpitÃ¤lern und Lazaretten, in TÃ¼rmen, Ratskellern oder âStockhÃ¤usernâ, ganz besonders aber in den groÃen und kleinen HospitÃ¤lern, Armen-, Waisen-, Zucht- oder ArbeitshÃ¤usern der FrÃ¼hen Neuzeit und in den sich seit dem 19. Jahrhundert herausbildenden geschlossenen psychiatrischen Anstalten, Sanatorien und Kliniken sowie modernen Strafvollzugsanstalten. In den Fokus genommen werden somit Orte und machtgestÃ¼tzte Institutionen, deren wichtigstes Kennzeichen eine rÃ¤umliche Separierung von sozialen Gruppen und Individuen vom Rest der Gesellschaft war, die einher ging mit dem bewussten Ziel einer spezifischen MenschenfÃ¼hrung und -formung, welche Zwang und Selbstzwang oftmals explizit einschloss.&lt;br /&gt;&#13;
In der Geschichte realisiert wurde dieses soziale PhÃ¤nomen in vielfÃ¤ltigen Formen, von denen keine von vornherein aus der Betrachtung ausgeschlossen werden soll. Das Anliegen ist es vielmehr, den vergleichenden Blick auf diese Orte und Institutionen zu schÃ¤rfen, sowohl in thematischer als auch in chronologischer Hinsicht.&lt;br /&gt;&#13;
Die Herausgeber der Reihe âGeschlossene HÃ¤userâ vertreten eine Sicht auf das Zusammenleben in institutionellen Ordnungsarrangements, in der nicht der Wille zur Beherrschung der sozialen Welt im Mittelpunkt steht, sondern die sozialen Logiken des Miteinander im Alltag, die durchaus quer zu diesem liegen konnten. Thematisiert werden sollen deshalb nicht nur die oftmals von Gewalt geprÃ¤gten Aspekte einer direkten Verhaltensbeeinflussung, sondern auch der kreative Umgang mit aufgestellten Regeln, die individuellen und kollektiven Aneignungen und Ãberschreitungen von Strukturen wie Grenzen und der Widerstand gegen sie. Die Geschichte von Orten und Institutionen der Separierung und Verwahrung, so das Credo dieser Reihe, ist nicht nur eine Geschichte der Strukturen von Macht, Herrschaft und Disziplin, sondern auch und besonders eine Geschichte von konkreten Erfahrungs- und Handlungswelten, in denen sich das interdependente Verflochtensein jener sozialen Akteure spiegelt, die hier gelebt haben.&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Orte der Verwahrung sind RÃ¤ume von gesellschaftlichen Utopien wie auch deren Gegenteil. Im vorliegenden Band werden Zucht-, ArbeitshÃ¤user und GefÃ¤ngnisse, HospitÃ¤ler und KlÃ¶ster â Institutionen, die scheinbar nur wenig miteinander zu tun haben â unter dem Blickwinkel ihrer Organisationsformen Ã¼ber die Jahrhunderte hinweg vergleichend betrachtet.&lt;br /&gt;&#13;
Die Ergebnisse einer 2007 in Liechtenstein (Kloster Schaan) abgehaltenen Tagung thematisieren einerseits die Relevanz der Verwahrorte fÃ¼r die Gesellschaft und beleuchten andererseits die Motive der Betreiber dieser als âganzes Hausâ vorgestellten Einrichtungen nÃ¤her. Die Arbeit fÃ¼r und in der Gemeinschaft spielte in nahezu allen Verwahrinstitutionen eine wichtige Rolle, einerseits um die Einrichtungen in der Theorie rentabel betreiben zu kÃ¶nnen, aber auch um die Insassen zu erziehen. Das strenge Zeitregime, die exakten SpeiseplÃ¤ne, der Abschluss nach auÃen und die in allen Einrichtungen relevante Sorge um die âSeeleâ bieten sich als Vergleich an, der Grad der Freiwilligkeit beim Eintritt in eine Verwahrinstitution differierte dagegen deutlich.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,955</link>
    </item>
    <item>
      <title>Weimar als Exil</title>
      <description>ErfahrungsrÃ¤ume franzÃ¶sischer Revolutionsemigranten 1792-1803&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;WÃ¤hrend der FranzÃ¶sischen Revolution verlieÃen Ã¼ber 150.000 politische FlÃ¼chtlinge das Land und bezogen zeitweilig in Europa, Nordamerika oder gar Indien Exil. 25 Prozent der Emigranten entstammten der Geistlichkeit und 17 Prozent dem Adel, was etwa fÃ¼nf bis zehn Prozent der Gesamtzahl der franzÃ¶sischen Geistlichen und einem Viertel der Adligen entsprach. Dabei umfasste die Emigration keineswegs ausschlieÃlich dem Ancien RÃ©gime besonders verbundene BevÃ¶lkerungsschichten, ebenso wenig war sie eine Ansammlung von reaktionÃ¤ren, ultraroyalistischen und reformfeindlichen KrÃ¤ften. Vielmehr gehÃ¶rten ihr groÃe Teile all jener politischen Gruppen an, die zum Opfer der immer exklusiver werdenden revolutionÃ¤ren nation geworden waren, Verlierer im Ringen um die Deutungshoheit revolutionÃ¤rer Prinzipien. &lt;br /&gt;&#13;
Ab 1795 fanden auch in dem kleinen Herzogtum Sachen-Weimar-Eisenach Revolutionsemigranten Zuflucht. Ihr Aufenthalt fÃ¤llt damit zeitlich mit dem âHochjahrzehntâ der Weimarer Klassik zusammen. Die im Sonderforschungsbereiches 482 Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800 entstandene Studie Friedemann Pestels zeichnet die historischen UmstÃ¤nde und Ereignisse dieser spezifischen Exilsituation nach und nimmt dabei besonders den deutsch-franzÃ¶sischen Kulturtransfer in den Blick. &lt;br /&gt;&#13;
Trotz ihres Sonderstatus innerhalb der Gesellschaft des Exilterritoriums, von der sie sich klar abgrenzten und ebenso abgegrenzt wurden, zeigten sich die franzÃ¶sischen Emigranten offen fÃ¼r interkulturelle Begegnungen und Erfahrungen. Der Umgang vornehmlich mit den oberen Gesellschaftsschichten schuf auf der Basis vertrauter Rahmenbedingungen wie der franzÃ¶sischen Sprache Raum fÃ¼r den gegenseitigen Austausch kultureller GÃ¼ter, der im Einzelfall groÃes Innovationspotenzial entfalten konnte. &lt;br /&gt;&#13;
Auf das Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und seine Akteure Ã¼bten die Jahre des Zusammenlebens mit den franzÃ¶sischen Emigranten gleichfalls Wirkung aus. Die kulturellen TransferaktivitÃ¤ten, die von der franzÃ¶sischen Seite geleistet wurden, transportierten sowohl wichtige Elemente der franzÃ¶sischen Kulturtradition nach Deutschland als auch innovative Ideen im spezifischen Zusammenhang mit der emigrantischen Lebenssituation. &lt;br /&gt;&#13;
Des Weiteren leisteten die Revolutionsemigranten in ihrem Heimatland einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung von Deutschland- und Weimarbildern. Sowohl auf kulturellem Gebiet als auch auf dem Feld der Politik vermittelten nach Frankreich korrespondierende und spÃ¤ter heimkehrende Emigranten positive EindrÃ¼cke. Sie gaben der franzÃ¶sischen BeschÃ¤ftigung mit der Weimarer Klassik auf dem Weg zu einem gleichermaÃen europÃ¤ischen Erinnerungsort wichtige Impulse und verankerten das kleine Herzogtum auch als politische GrÃ¶Ãe im sich konstituierenden napoleonischen Frankreich, die gleichwohl stark kulturell besetzt war. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,937</link>
    </item>
    <item>
      <title>Die Stadtbücher Altendresdens (1412-1528)</title>
      <description>Es ist ein Glücksfall für Dresden, dass seine mittelalterlichen Stadtbücher in einer nahezu vollständigen Serie überliefert sind. Das Dresdner Stadtarchiv bewahrt damit eine der zentralen Quellen zur Stadtgeschichte in der Zeit vom Beginn des 15. Jahrhunderts bis zur Reformation auf. Die kritische Edition der Dresdner und Altendresdner Stadtbücher, deren vierter Band hier vorgelegt wird, gewährt mannigfache Einblicke in die Verfassungs-, Sozial- und Alltagsgeschichte des städtischen Gemeinwesens. Der Text der Edition wird ergänzt durch eine ausführliche historische Einführung, zahlreiche Kommentare, eine Erschließung des Inhaltes und der Datierungen über Kopfregesten, ausführliche Verweise auf die Forschungsliteratur sowie ein vollständiges Register aller Orts- und Personennamen. Die insgesamt vierbändige Edition, die in den Jahren 2007 bis 2010 erscheint, wird die Stadtgeschichtsschreibung auf ein neues Fundament stellen. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,922</link>
    </item>
    <item>
      <title>Opposition, Widerstand und Verfolgung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945-1961</title>
      <description>Eine Dokumentation&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die mit erheblichem propagandistischen Aufwand als âdemokratischer Neubeginnâ deklarierte WiedererÃ¶ffnung der UniversitÃ¤ten nach Ende der nationalsozialistischen Diktatur auf dem Boden der sowjetischen Besatzungszone war vor allem von vielen Hoffnungen jener jungen Menschen begleitet, die sich nach zwÃ¶lf Jahren der Knebelung des freien Geistes nun in die Matrikel der Hohen Schulen einschrieben. Schon bald sollte sich jedoch zeigen, daÃ diese Erwartungen keineswegs sÃ¤mtlich in ErfÃ¼llung gehen wÃ¼rden. Denn mit der Verfestigung der neuen Machtstrukturen in der Besatzungszone und danach in der jungen DDR entfaltete sich auch ein rigider politischer Kontrollapparat, der namentlich an den UniversitÃ¤ten zu weitaus heftigeren Konflikten fÃ¼hrte, als heute allgemein erinnert wird. DaÃ hierbei unter den nun ostdeutschen UniversitÃ¤ten Halle einen besonderen Rang gewann, gehÃ¶rt zu schmerzlichen Seiten ihrer Historie.&lt;br /&gt;&#13;
Sybille Gerstengarbe und Horst Hennig haben in mehrjÃ¤hriger Forschungsarbeit fÃ¼r die Jahre 1945 bis 1961 unter anderem ermittelt, daÃ hier weit Ã¼ber 150 UniversitÃ¤tsangehÃ¶rige Verhaftungen anheimfielen, die groÃenteils in langjÃ¤hrige Haftstrafen mÃ¼ndeten. WÃ¤hrend sich in den ersten Nachkriegsjahren nicht selten Rektor und Senat fÃ¼r verfolgte Wissenschaftler und Studenten einsetzten, obsiegte spÃ¤ter allzuhÃ¤ufig Opportunismus, in dessen Gefolge eine UnterstÃ¼tzung fÃ¼r die Opfer der Repression unterblieb â ein besonders schmerzliches und beklemmendes Kapitel der UniversitÃ¤tsgeschichte.&lt;br /&gt;&#13;
Die Ã¼berlieferten Akten geben hierzu zahlreiche Einzelheiten preis, deren Dokumentation im vorliegenden Buch zum einen belegt, wie engmaschig der UnterdrÃ¼ckungsapparat fungierte. Zum anderen kann aber ebenso die Erkenntnis gewonnen werden, daÃ das Streben nach geistiger und politischer Freiheit zu keiner Zeit vollkommen abgestorben war.&lt;br /&gt;&#13;
Indem die Opfer politischer Repression wieder Gesicht und Namen gewinnen, finden Sie gleichsam den ihnen gebÃ¼hrenden Platz in der Geschichte einer der Ã¤ltesten UniversitÃ¤ten Deutschlands.&lt;br /&gt;&#13;
</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,904</link>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte der Universität Leipzig 1409-2009 (Gesamtausgabe im Schuber)</title>
      <description>Am 2. Dezember 2009 blickt die UniversitÃ¤t Leipzig auf ihren 600. GrÃ¼ndungstag zurÃ¼ck. Ein  seither faktisch ununterbrochener Lehrbetrieb erlaubt damit die RÃ¼ckschau auf immerhin 1.200 Semester an dieser Alma mater.&lt;br /&gt;&#13;
GegrÃ¼ndet von aus Prag kommenden Studenten im Jahre 1409, und damit die zweitÃ¤lteste UniversitÃ¤t Deutschlands, gewann die in Lehrinhalten und -methoden zunÃ¤chst durch die Scholastik bestimmte BildungsstÃ¤tte rasch an Bedeutung. Im geistigen Klima des Humanismus und der lutherischen Reformation erlebte sie tiefgehende VerÃ¤nderungen und Umgestaltungen, die in eine notwendige und fruchtbare Erneuerung mÃ¼ndeten und die UniversitÃ¤t Leipzig zu einer der modernsten ihrer Zeit machten. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte erfuhr sie eine immer engere Anbindung an den Staat und wuchs als sÃ¤chsische LandesuniversitÃ¤t in zweierlei Hinsicht: Zum einen wurden die FakultÃ¤ten durch die Spezialisierung der Wissenschaften und das Aufkommen neuer Disziplinen einem Differenzierungsprozess unterworfen, der neue LehrstÃ¼hle entstehen lieÃ, zum anderen dehnte sich die UniversitÃ¤t geographisch zunehmend Ã¼ber ihren angestammten Bereich im Stadtzentrum hinaus aus. &lt;br /&gt;&#13;
In der zweiten HÃ¤lfte des 19. Jahrhunderts erlebte die Alma mater lipsiensis ihre grÃ¶Ãte BlÃ¼te, die nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Aufstieg Leipzigs zu einer Metropole von europÃ¤ischer Geltung stand. International anerkannte Wissenschaftler und Denker wirkten als LehrkrÃ¤fte an altehrwÃ¼rdigen und neu etablierten LehrstÃ¼hlen und befestigten den Ruf der Leipziger UniversitÃ¤t als BildungsstÃ¤tte von Weltrang. Nach der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts, die fÃ¼r die UniversitÃ¤t als Institution und fÃ¼r ihre AngehÃ¶rigen bis dahin ungekannte DiskontinuitÃ¤ten und tiefe Einschnitte bedeutete, konnte sich die Hochschule nach 1990 wieder einen Platz unter den fÃ¼hrenden akademischen Einrichtungen des Landes zurÃ¼ckerobern und verbindet heute das traditionell breite FÃ¤cherangebot mit zukunftsorientierter InnovationsfÃ¶rderung.&lt;br /&gt;&#13;
Unter Leitung des Historikers Manfred Rudersdorf legt eine Kommission nach mehrjÃ¤hriger Arbeit eine UniversitÃ¤tsgeschichte vor, die, orientiert an den MaÃstÃ¤ben heutiger Historiographie zu den hÃ¶chsten Schulen, gestÃ¼tzt auf ein reiches Quellenmaterial und eine breit gefÃ¤cherte archivalische Ãberlieferung, die UniversitÃ¤t Leipzig in ihrer inneren Entwicklung, in den Beziehungen zur nationalen und internationalen Wissenschaft und zu Partnern in aller Welt sowie in ihren Einbindungen in die Stadt und das Land zeigt.&lt;br /&gt;&#13;
Das Werk  âGeschichte der UniversitÃ¤t Leipzig 1409 bis 2009â gliedert sich in fÃ¼nf BÃ¤nde. Die BÃ¤nde 1 bis 3 stellen die Historie der wichtigsten sÃ¤chsischen UniversitÃ¤t von ihren AnfÃ¤ngen bis zur Gegenwart in chronologischer Folge ausfÃ¼hrlich dar: âSpÃ¤tes Mittelalter und frÃ¼he Neuzeit 1409-1830/31â, âDas neunzehnte Jahrhundert 1830/31-1909â und âDas zwanzigste Jahrhundert 1909-2009â. Die âFakultÃ¤ten, Institute und Zentrale Einrichtungenâ behandelt der aus zwei HalbbÃ¤nden bestehende vierte Band, der damit Einzelentwicklungen nachgeht und die jeweilige fachwissenschaftliche Entfaltung in den Mittelpunkt rÃ¼ckt. Eine mit groÃzÃ¼gigen Illustrationen versehene PrÃ¤sentation der Bauten und KunstschÃ¤tze der Alma mater lipsiensis im Band 5 schlieÃt die Ausgabe ab.&lt;br /&gt;&#13;
Die aufwendig gestaltete Edition gehÃ¶rt zu den reprÃ¤sentativen Festgaben dieser bedeutsamen Feier des Jahres 2009 â fÃ¼r alle derzeitigen Mitarbeiter wie vormaligen AngehÃ¶rigen, heutigen wie ehemaligen Studenten und Wissenschaftler und alle Freunde und FÃ¶rderer ein unentbehrliches Werk und eine bereichernde LektÃ¼re.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,814</link>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte der Universität Leipzig 1409-2009 (Gesamtausgabe in fünf Bänden)</title>
      <description>Am 2. Dezember 2009 blickt die UniversitÃ¤t Leipzig auf ihren 600. GrÃ¼ndungstag zurÃ¼ck. Ein  seither faktisch ununterbrochener Lehrbetrieb erlaubt damit die RÃ¼ckschau auf immerhin 1.200 Semester an dieser Alma mater.&lt;br /&gt;&#13;
GegrÃ¼ndet von aus Prag kommenden Studenten im Jahre 1409, und damit die zweitÃ¤lteste UniversitÃ¤t Deutschlands, gewann die in Lehrinhalten und -methoden zunÃ¤chst durch die Scholastik bestimmte BildungsstÃ¤tte rasch an Bedeutung. Im geistigen Klima des Humanismus und der lutherischen Reformation erlebte sie tiefgehende VerÃ¤nderungen und Umgestaltungen, die in eine notwendige und fruchtbare Erneuerung mÃ¼ndeten und die UniversitÃ¤t Leipzig zu einer der modernsten ihrer Zeit machten. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte erfuhr sie eine immer engere Anbindung an den Staat und wuchs als sÃ¤chsische LandesuniversitÃ¤t in zweierlei Hinsicht: Zum einen wurden die FakultÃ¤ten durch die Spezialisierung der Wissenschaften und das Aufkommen neuer Disziplinen einem Differenzierungsprozess unterworfen, der neue LehrstÃ¼hle entstehen lieÃ, zum anderen dehnte sich die UniversitÃ¤t geographisch zunehmend Ã¼ber ihren angestammten Bereich im Stadtzentrum hinaus aus. &lt;br /&gt;&#13;
In der zweiten HÃ¤lfte des 19. Jahrhunderts erlebte die Alma mater lipsiensis ihre grÃ¶Ãte BlÃ¼te, die nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Aufstieg Leipzigs zu einer Metropole von europÃ¤ischer Geltung stand. International anerkannte Wissenschaftler und Denker wirkten als LehrkrÃ¤fte an altehrwÃ¼rdigen und neu etablierten LehrstÃ¼hlen und befestigten den Ruf der Leipziger UniversitÃ¤t als BildungsstÃ¤tte von Weltrang. Nach der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts, die fÃ¼r die UniversitÃ¤t als Institution und fÃ¼r ihre AngehÃ¶rigen bis dahin ungekannte DiskontinuitÃ¤ten und tiefe Einschnitte bedeutete, konnte sich die Hochschule nach 1990 wieder einen Platz unter den fÃ¼hrenden akademischen Einrichtungen des Landes zurÃ¼ckerobern und verbindet heute das traditionell breite FÃ¤cherangebot mit zukunftsorientierter InnovationsfÃ¶rderung.&lt;br /&gt;&#13;
Unter Leitung des Historikers Manfred Rudersdorf legt eine Kommission nach mehrjÃ¤hriger Arbeit eine UniversitÃ¤tsgeschichte vor, die, orientiert an den MaÃstÃ¤ben heutiger Historiographie zu den hÃ¶chsten Schulen, gestÃ¼tzt auf ein reiches Quellenmaterial und eine breit gefÃ¤cherte archivalische Ãberlieferung, die UniversitÃ¤t Leipzig in ihrer inneren Entwicklung, in den Beziehungen zur nationalen und internationalen Wissenschaft und zu Partnern in aller Welt sowie in ihren Einbindungen in die Stadt und das Land zeigt.&lt;br /&gt;&#13;
Das Werk  âGeschichte der UniversitÃ¤t Leipzig 1409 bis 2009â gliedert sich in fÃ¼nf BÃ¤nde. Die BÃ¤nde 1 bis 3 stellen die Historie der wichtigsten sÃ¤chsischen UniversitÃ¤t von ihren AnfÃ¤ngen bis zur Gegenwart in chronologischer Folge ausfÃ¼hrlich dar: âSpÃ¤tes Mittelalter und frÃ¼he Neuzeit 1409-1830/31â, âDas neunzehnte Jahrhundert 1830/31-1909â und âDas zwanzigste Jahrhundert 1909-2009â. Die âFakultÃ¤ten, Institute und Zentrale Einrichtungenâ behandelt der aus zwei HalbbÃ¤nden bestehende vierte Band, der damit Einzelentwicklungen nachgeht und die jeweilige fachwissenschaftliche Entfaltung in den Mittelpunkt rÃ¼ckt. Eine mit groÃzÃ¼gigen Illustrationen versehene PrÃ¤sentation der Bauten und KunstschÃ¤tze der Alma mater lipsiensis im Band 5 schlieÃt die Ausgabe ab.&lt;br /&gt;&#13;
Die aufwendig gestaltete Edition gehÃ¶rt zu den reprÃ¤sentativen Festgaben dieser bedeutsamen Feier des Jahres 2009 â fÃ¼r alle derzeitigen Mitarbeiter wie vormaligen AngehÃ¶rigen, heutigen wie ehemaligen Studenten und Wissenschaftler und alle Freunde und FÃ¶rderer ein unentbehrliches Werk und eine bereichernde LektÃ¼re.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,808</link>
    </item>
  </channel>
</rss>
