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    <title>Leipziger Universitätsverlag GmbH</title>
    <description>Neuerscheinungen des Leipziger Universitätsverlags</description>
    <link>http://univerlag-leipzig.de/</link>
    <language>de</language>
    <copyright>2006-2010 Leipziger Universitätsverlag GmbH</copyright>
    <managingEditor>info@univerlag-leipzig.de (Gerald Diesener)</managingEditor>
    <webMaster>christian.wuerker@ceus-media.de (Christian Wuerker)</webMaster>
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      <title>Leipziger Universitätsverlag GmbH</title>
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      <title>Leipziger Buchkultur um 1500</title>
      <description>Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Bibliotheca Albertina Leipzig vom 19. April bis 22. Juli 2012&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Der Bestand an alten Drucken in der UniversitÃ¤tsbibliothek Leipzig ist beeindruckend. FÃ¼r die Zeit der europÃ¤ischen Drucke bis 1500 wissen wir es jetzt genauer: ca. 3.700 Titel sind es insgesamt, davon gehÃ¶ren ca. 700 zum Depositum der Stadt Leipzig. Die Zahlen verdanken sich einem eben abgeschlossenen Projekt zur ErschlieÃung der Inkunabeln in der UniversitÃ¤tsbibliothek Leipzig. &lt;br /&gt;&#13;
Die Ergebnisse des Projektes werden in der Ausstellung âLeipziger Buchkultur um 1500â vorgestellt, die mit einer Gliederung nach Hausadressen eine originelle Form der PrÃ¤sentation wÃ¤hlt. Der Katalog lÃ¤dt zu einem imaginÃ¤ren Rundgang in der alten UniversitÃ¤ts- und Messestadt ein und listet Adressen in der Ritter-, der Hain- und der PetersstraÃe auf. Ãberall dort waren Drucker und Binder oder andere Gewerbe tÃ¤tig, unverzichtbar fÃ¼r die Buchherstellung und den Vertrieb. Der Stadtspaziergang bietet aber nicht nur interessante einzelne Fakten, sondern ist zugleich nach verschiedenen Aspekten der Buchproduktion gegliedert. So lernen die Besucher der Ausstellung und die Leser dieses Katalogs eine alte und in Leipzig frÃ¼h erblÃ¼hte Kultur rund um das gedruckte Buch wie im VorÃ¼bergehen kennen.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1309</link>
    </item>
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      <title>Auch in Neisse im Exil</title>
      <description>Max Herrmann-NeiÃe. Leben, Werk und Wirkung (1886-1941)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Jahre 2011 jÃ¤hrte sich zum 70. Mal der Todestag von Max Herrmann-NeiÃe (1886â1941). Der Dichter und Literatur- und Theaterkritiker zÃ¤hlte zu den facettenreichsten Literaten seiner Zeit, dessen Werk und Wirkung hier aus interdisziplinÃ¤rer Perspektive in bislang nicht gekannter Breite dokumentiert wird.&lt;br /&gt;&#13;
Max Herrmann verbrachte die ersten drei Jahrzehnte seines Lebens in Schlesien, neben den Breslauer Studentenjahren 1905 bis 1909 zumeist in seiner Geburtsstadt Neisse. Diese Verwurzelung prÃ¤gte ganz maÃgeblich sein Werk, denn gerade Neisse war er in einer Art Hassliebe Ã¼beraus eng verbunden. Einerseits begeistert von der Architektur und Topographie der Stadt, fÃ¼r das âSchlesiertumâ insgesamt, andererseits abgestoÃen von der ProvinzialitÃ¤t und dem starken Einfluss der katholischen Kirche, fÃ¼hlte er sich hin- und hergerissen. EnttÃ¤uschten ihn seine wissenschaftlichen Studien in Breslau, war diese Metropole dennoch ein Schritt in eine dankbar registrierte grÃ¶Ãere gedankliche Freiheit und ein Ort der lebendigen Kultur. 1917 Ã¼bersiedelte Herrmann-NeiÃe nach Berlin und bis 1933 zÃ¤hlte er zu den wichtigsten Personen der lebendigen hauptstÃ¤dtischen literarischen Szene. Im Deutschland der Nationalsozialisten war er eine schnell ausgemachte Unperson. Herrmann-NeiÃe ging noch 1933 den schweren Schritt in das Exil nach London, wo er 1941 verstarb.&lt;br /&gt;&#13;
Max Herrmann-NeiÃe hatte nicht nur eine Heimat, sondern mehrere: Da war zunÃ¤chst Deutschland, aber ebenso waren Neisse, Breslau oder Berlin fÃ¼r ihn Heimat. All dieser Orte hatte man ihn beraubt, als er das Land verlassen musste. Eine Heimat allerdings blieb ihm: Jene der Sprache und der Dichtung. Und wie sich Themen und Motive seines Schreibens verÃ¤nderten, so kann man in seinen Texten wie in einem offenen Buch des Lebens eines Mannes blÃ¤ttern, dessen Neuentdeckung durch diesen Band wichtige Impulse erhÃ¤lt.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1307</link>
    </item>
    <item>
      <title>Breslau und Jena</title>
      <description>Otto Wagner, ein deutscher Demokrat&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es gehÃ¶rt zu den tragischen Seiten der deutschen Geschichte, dass die Namen vieler vormals verdienstvoller Demokraten mit der nationalsozialistischen MachtÃ¼bernahme am 30. Januar 1933 gleichsam dem Vergessen anheimfielen. Das trifft in ganz besonderer Weise auf jene Akteure der politischen BÃ¼hne zu, deren Wirkungsfeld nach der Kriegsniederlage von 1945 nicht mehr zu Deutschland gehÃ¶rte.&lt;br /&gt;&#13;
Ein reprÃ¤sentatives Beispiel hierfÃ¼r ist der Lebensweg von Otto Wagner (1877â1962), der nach Jahren in der Jenaer Lokalpolitik bis 1933 die Geschicke der Metropole Breslau als OberbÃ¼rgermeister lenkte. In der hier vorliegenden Studie wird die Breslauer Geschichte der Jahre der Weimarer Republik im Lichte seines Wirkens umfassend und detailreich nachgezeichnet. Der von der Novemberrevolution bis zum Jahr 1933 geschlagene Bogen rekonstruiert Kulminationspunkte der politischen Entwicklung in der Oderstadt â etwa den Kapp-Putsch oder die Zeit der Inflation â und zeigt daneben Otto Wagner in seinem BemÃ¼hen, den Alltag jener Zeit, die in Schlesien besonders von Not und Armut bestimmt war, menschenwÃ¼rdiger zu gestalten. Etwa gelang ihm mit der 1929 gezeigten Ausstellung âWohnung und Werkraumâ, hier einen weit beachteten Akzent zu setzen.&lt;br /&gt;&#13;
Von den neuen Machthabern kaltgestellt, kehrte Otto Wagner 1934 nach Jena, dem Ort seines frÃ¼heren Wirkens, zurÃ¼ck und wurde dort 1945 von der amerikanischen Besatzungsmacht als OberbÃ¼rgermeister eingesetzt. Noch einmal setzte er alle KrÃ¤fte ein, nun in der Saalestadt die VerhÃ¤ltnisse so weit als mÃ¶glich zu verbessern und erwarb sich dabei auch hier bleibende Verdienste, an die anlÃ¤sslich seines 50. Todestages zu erinnern diesem Buch vorzÃ¼glich gelingt.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1306</link>
    </item>
    <item>
      <title>Zur Gewaltsoziologie von Georges Bataille</title>
      <description>In der Gewaltsoziologie des deutschsprachigen Wissenschaftsraumes spielt die Gewalttheorie von Georges Bataille bis heute nahezu keine Rolle. Dabei stellte Bataille in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts unter dem Einfluss der zeitgenössischen Ethnographie Überlegungen an, die für alle, die heute in den Sozial- und Kulturwissenschaften über Gewalt arbeiten, nach wie vor bedenkenswert sind.&lt;br /&gt;&#13;
So reduzierte er die Analyse der Gewalt nicht auf Ordnungen, die sie repräsentiert, sondern betrachtete die Gewalt als ein Phänomen, das Ordnungen überschreitet. Anhand der Empfindungen, die der Anblick von Gewalt im Menschen weckt, warf er des Weiteren die Frage auf, wie wir überhaupt Gewalt erzählen (können), und problematisierte somit die nach wie vor vernachlässigten epistemologischen Grundlagen der Gewaltanalyse.&lt;br /&gt;&#13;
Dieser Band versammelt Fachvertreter aus verschiedenen Disziplinen und lässt sie zu Batailles Gewalttheorie zu Wort kommen, um der Frage nachzuspüren, welchen Nutzen jene für die heutige Gewaltsoziologie besitzen mag.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1305</link>
    </item>
    <item>
      <title>Schauspieler</title>
      <description>Historische Anthropologie des Akteurs. Band 1: Schauspielstile&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Schauspieler regen unsere Phantasie an. Wie machen sie das? Nicht immer gleich. Weder Mensch noch Schauspieler erschöpfen sich in scheinbar ewig währender Beständigkeit und Gleichförmigkeit. Aus historischen und kulturellen Vergleichen treten erhebliche Unterschiede der Auffassungen vom Menschen sowie vom Schauspieler und seinem Tun hervor. Theorien über den Schauspieler entstehen in Folge anthropologischer Konzeptionen und Menschenbilder so wie umgekehrt Schauspielen an Menschenbildern mitwirkt oder diese hinterfragt und in praxi umspielt.&lt;br /&gt;&#13;
Die seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert dominante Übereinkunft vom Schauspieler als Menschendarsteller wirkt weiter. Doch in Gegenwart und Vergangenheit ist die Praxis vielfältig. Verzauberung, Vergnügen und Faszination sind nicht verflogen. Was also ist Schauspielen?&lt;br /&gt;&#13;
Das Buch legt in Stichproben seine Vielfalt offen und beschreibt drei historische Schauspielstile, die in Wechselbeziehung mit Seinsweisen und anthropologischen Konzeptionen zur Geltung kamen.&lt;br /&gt;&#13;
Seit der Theatermoderne des 20. Jahrhunderts gibt es in Folge des als fragil anerkannten Subjekts Rückgriffe auf historische Stile, nun in vielfachen Kombinationen, Mischungen oder Synthesen. Das Erinnern an die Schauspielstile und damit an verschiedene Verfahren des Erkennens und Wissens von menschlichem Sein kann gerade für die Schauspielerpraxis in der Gegenwart hilfreich sein. Der Weg des Erinnerns führt zur Suche nach einem eigentümlich »Schauspielerischen«, das lange Zeit als des Teufels galt.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1304</link>
    </item>
    <item>
      <title>Migration und sprachliche Integration als schulpädagogische Herausforderung an Europa</title>
      <description>Das Beispiel âSpanienâ&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die BeitrÃ¤ge dieser Publikation befassen sich mit der schulischen Situation von Einwandererkindern in Spanien. Wie in anderen europÃ¤ischen LÃ¤ndern auch, sind die SchÃ¼ler der Sprache des Einwanderungslandes hÃ¤ufig nicht mÃ¤chtig, wodurch ihnen erhebliche Nachteile im Unterricht erwachsen. DarÃ¼ber hinaus kann Sprache bei Kindern von Einwanderern nicht als verbindendes Element im sozialen und kulturellen Umfeld wirken, sondern trÃ¤gt eher zur Ab- und Ausgrenzung der Kinder unterschiedlicher Ethnien bei.&lt;br /&gt;&#13;
Da Sprache als TrÃ¤ger sozialer, kultureller und politischer PhÃ¤nomene wirkt, kÃ¶nnen Erkenntnisse nur unter BerÃ¼cksichtigung dieser HintergrÃ¼nde vermittelt werden. In diesem Zusammenhang ist das BemÃ¼hen der Autorinnen und Autoren zu verstehen, die schulischen und kulturellen Kontexte  darzustellen und zu erklÃ¤ren, in welche die Kinder von Immigranten gewissermaÃen âhineingeworfenâ werden. Die BeitrÃ¤ge dieses Bandes thematisieren zum einen die theoretischen und meistens staatlicherseits vorgegebenen Anforderungen an die Lehrer, SchÃ¼ler, Eltern oder Psychologen und analysieren zum anderen die praktischen Umsetzungsversuche der Beteiligten.&lt;br /&gt;&#13;
Ein ergÃ¤nzender Beitrag plÃ¤diert fÃ¼r eine verbesserte Vermittlung naturwissenschaftlich-technischen Vokabulars an spanischen Schulen.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1303</link>
    </item>
    <item>
      <title>Leipziger Synagogalchor</title>
      <description>Tafeln der Erinnerung 1962-2012&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Erstaunlich ist: 26 Sängerinnen und Sänger kommen zusammen, um als Chor jüdische Musik zu singen; Musik, die nicht ihre eigene ist. Erstaunlich ist: Menschen kommen zusammen, um diese Musik zu hören, die nicht ihre eigene ist ...&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
2012 ist für den Leipziger Synagogalchor der Moment eines doppelten Jubiläums: 1962 vom Kantor der Leipziger Synagoge Werner Sander gegründet, feiert der Chor sein 50-jähriges Bestehen und zugleich 40 Jahre der Leitung durch Kammersänger Helmut Klotz. Einmalig in seiner Art in Europa, widmet sich der Leipziger Synagogalchor der Erhaltung, Pflege und Propagierung synagogaler, jiddischer und hebräischer Musiktraditionen und ist damit zu höchster internationaler Anerkennung gelangt.&lt;br /&gt;&#13;
Anlässlich dieses Jubiläums hat das langjährige Chormitglied Kurt Grünhagen Dokumente und Erinnerungen gesammelt und zu einer umfangreich bebilderten Darstellung zusammengefügt. Der Band schildert die Geschichte des Leipziger Synagogalchores, stellt das Ensemble vor und gibt einen Überblick über das Repertoire sowie die Konzerte und Konzertreisen von 1962 bis heute.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1302</link>
    </item>
    <item>
      <title>Frequency Dictionary Icelandic</title>
      <description>The series Frequency Dictionaries aims at producing dictionaries with comparable frequency data for a large number of different languages. For many of the languages featured in this collection, this series is the first comprehensive compilation using a large-scale empirical base.&lt;br /&gt;&#13;
The dictionaries are available in print and electronic version. Each dictionary provides the most frequent 1000 word forms ordered by frequency and the most frequent 10000 word forms in alphabetical order. They provide an introductory description of the data and the methodological approach. In addition, language specific statistical information on letters, word structure and structural changes depending on word frequency is provided. The enclosed CD-ROM contains a more comprehensive version of the dictionary as an e-book, with data on relative frequency of up to 1000000 word forms given in alphabetical order.&lt;br /&gt;&#13;
This series of dictionaries provides the opportunity to explore comparative linguistic topics as well as monolingual issues such as studies on word formation and frequency-based examinations of lexical areas for dictionaries or language teaching. &lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Markmið orðabókanna í ritröðinni Frequency Dictionaries er að veita sambærilegar upplýsingar um tíðni orðmynda í rituðu nútímamáli. Í mörgum tungumálum í ritröðinni er um að ræða fyrstu tíðniorðabók sem unnin er á grunni umfangsmikilla textasafna.&lt;br /&gt;&#13;
Orðabækurnar eru gefnar út bæði á prentuðu og rafrænu formi. Prentuðu orðabækurnar hafa að geyma 1.000 algengustu orðmyndirnar í tíðniröð og 10.000 tíðustu orðmyndirnar í stafrófsröð. Í prentuðu bókunum er einnig inngangur með nákvæmri lýsingu á gögnum og skýringum á aðferðum ásamt dæmum um tölfræðilega úrvinnslu þar sem gefnar eru upplýsingar um einstök tákn, myndun og breytingar á formi orðmynda í hlutfalli við tíðni. Á geisladiskinum sem fylgir bókinni er að finna rafbók með stærri útgáfu orðabókarinnar. Í henni eru upplýsingar um tíðni allt að einnar milljónar orðmynda í stafrófsröð.&lt;br /&gt;&#13;
Gögnin í orðabókunum nýtast m.a. við rannsóknir á orðmyndun, val á orðum í orðabækur, við gerð kennsluefnis til tungumálakennslu og við samanburð á tungumálum.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1301</link>
    </item>
    <item>
      <title>Empirical Studies of Music Aesthetics</title>
      <description>Aesthetic responses to music form an integral part of music reception. Nonetheless, little psychological and neuroscientific research has so far been dedicated to specifically study aesthetic music processing. In the present thesis, four studies were conducted relying on both behavioural and electrophysiological approaches to shed light on music aesthetic processing and potential sub-processes. In Study 1, the music aesthetic judgment process was investigated by focusing on differences between music experts and laypersons. The aim of Study 2 was to determine how musical experience and musical taste (i.e. long-term preferences for specific genres) interact with each other in determining momentary aesthetic judgements of musical stimuli. Taking into account that outside the laboratory aesthetic responses to music often occur without demand, a third study was devised, exploring spontaneously occurring processes related to music aesthetics during incidental music listening with electrophysiological measures. Following up on this, spontaneous responses to musical stimuli in an incidental listening situation were also investigated in Study 4 using the affective priming paradigm (APP) as an experimental procedure.&lt;br /&gt;&#13;
Taken together, the results demonstrated that aesthetic music processing in highly experienced participants was marked by a more cognitive than affective approach. Judging from the ERP results of Studies 1 and 3, experienced participants, in comparison to less experienced participants, had a more ample basis of information at their disposal, which relied on the outcomes of perceptual and cognitive stimulus analyses, and on which they were able to draw during the aesthetic judgement process. Experienced participants did, however, also engage in spontaneous affective evaluation of musical stimuli (Study 4). Thus, they met the precondition necessary to potentially be able to rely on affective aspects during the aesthetic judgement process. It was furthermore concluded that taking potentially confounding effects of musical taste into account is not only important in studies on aesthetic music processing, but could also be beneficial in studies on music perception and cognition. Relying on an interactive model, as has been done in Study 2, when determining the factors responsible for currently observed musical behaviour, promises to be expedient for future studies.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1300</link>
    </item>
    <item>
      <title>Urkundenvorlagepflichten nach § 142 Abs. 1 und 2 ZPO</title>
      <description>Der Ausgang eines Zivilverfahrens hängt neben den vorgetragenen Tatsachen oft entscheidend von den beigebrachten Beweismitteln ab. Ist es dem Gericht mangels ausreichender Beweise nicht möglich, sich von der Wahrheit oder Unwahrheit strittiger Tatsachen zu überzeugen, unterliegt die beweisbelastete Partei.&lt;br /&gt;&#13;
Eine Prozesspartei kann daher großes Interesse daran entwickeln, auf Beweismittel zugreifen zu können, welche sie nicht selbst im Besitz hat. Relevant können vor allem Urkunden sein. Sie gelten als zuverlässigstes Beweismittel, da sie die in ihnen verkörperten Gedanken weitgehend unbeeinflussbar wiedergeben. Jedoch waren die Zugriffsmöglichkeiten auf Urkunden der Gegenpartei oder eines Dritten im deutschen Zivilprozess bisher begrenzt.&lt;br /&gt;&#13;
Mit der Neufassung von § 142 Abs. 1 und 2 ZPO im Rahmen der Reform der Zivilprozessordnung 2002 hat der Gesetzgeber eine umwälzende Regelung geschaffen, die dem Gericht die Möglichkeit einräumt, gegenüber einer Prozesspartei oder einem Dritten die Vorlage von Urkunden und sonstigen Unterlagen anzuordnen.&lt;br /&gt;&#13;
Die als nahezu revolutionär erachtete Neuregelung von § 142 ZPO ist Gegenstand dieser Arbeit. Dabei erfolgt zunächst ein Abriss der Entwicklung von Vorlage- bzw. Aufklärungspflichten im deutschen Zivilprozessrecht; anschließend werden kurz die Regelungen in anderen Rechtsordnungen betrachtet. Der Hauptteil beleuchtet die nunmehrige Regelung des § 142 ZPO näher und geht auf noch ungeklärte und strittige Aspekte ein. Abschließend werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1299</link>
    </item>
    <item>
      <title>Denkströme Heft 8 (2012)</title>
      <description>Journal der Sächsischen Akademie der Wissenschaften&lt;br/&gt;</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1298</link>
    </item>
    <item>
      <title>The Armenian Catholic Collective Archive in Armenopolis</title>
      <description>Repertory&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;The Armenians' mass immigration to Transylvania in the second half of the 17th century introduced their church administration as well, and their union with Rome led to the emergence of the Armenian-rite branch of Catholicism.&lt;br /&gt;&#13;
The more than 300-year-old separate Transylvanian Armenian Catholic rite within the Archdiocese of Alba Iulia has necessitated the establishment of an individual archive. The archive that was created in Armenopolis in 2010 incorporates the full archival stock of the church institutions of the  Catholic Armenians in Transylvania: the administrative documentation of the four Armenian Catholic parishes (Gheorgheni, Elisabethopolis, Armenopolis, and Frumoasa), the 20th-century archive of the Armenian Apostolic Governorate, and the archival fragments of two archdeaconry districts. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1297</link>
    </item>
    <item>
      <title>Strafrecht (Teil 3)</title>
      <description>Besonderer Teil, die examensrelevanten Delikte im Grundriss. Teil 3: Straftaten gegen KollektivrechtsgÃ¼ter&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Band ergÃ¤nzt die bisher erschienenen Teile des Gesamtwerks âStrafrechtâ um eine Darstellung der Straftaten gegen KollektivrechtsgÃ¼ter und schlieÃt damit die Abhandlung zum Besonderen Teil des Strafgesetzbuches ab. Das Werk konzentriert sich auf das examensrelevante Kernwissen zu den einzelnen Straftaten und ihren systematischen Zusammenhang. Zu jedem Delikt wird ein PrÃ¼fungsschema geboten; die einzelnen Merkmale werden anhand aktueller Rechtsprechung und in Auseinandersetzung mit dem Schrifttum erlÃ¤utert. Ãber 75 Fallbeispiele aus der Praxis veranschaulichen schlieÃlich die Materie. Straftaten gegen KollektivrechtsgÃ¼ter sind meist GefÃ¤hrdungsdelikte. Dementsprechend legt vorliegendes Werk besonderen Wert darauf, den Kriminalunrechtscharakter des GefÃ¤hrdungsdeliktes herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;&#13;
Die Abhandlung baut auf den bereits erschienenen BÃ¤nden âStrafrecht. Besonderer Teil, die examensrelevanten Delikte im Grundriss. Teil 1: Straftaten gegen die Personâ und âStrafrecht. Besonderer Teil, die examensrelevanten Delikte im Grundriss. Teil 2: VermÃ¶gensdelikteâ auf.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1296</link>
    </item>
    <item>
      <title>Lateinamerikastudien in den USA, 1900â2010</title>
      <description>Personen â Institutionen â ForschungsfÃ¶rderung&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Diskussionen Ã¼ber die internationale Rolle Deutschlands am Beginn des 21. Jahrhunderts haben auch die Frage nach dem Bedarf des Landes an regionalwissenschaftlicher Expertise aufgeworfen. In dieser wissenschaftspolitischen Debatte spielt der Bezug auf die USA und deren regionalwissenschaftliche Forschung in Gestalt der Area Studies eine wichtige Rolle, die offen als Vorbild fÃ¼r die Organisation der Regionalwissenschaften hierzulande beschrieben werden.&lt;br /&gt;&#13;
Die Geschichte der wissenschaftlichen BeschÃ¤ftigung mit anderen Weltregionen reicht in den Vereinigten Staaten bis ins 19. Jahrhundert zurÃ¼ck und stand seither in engem Zusammenhang zu Konjunkturen des politischen und gesellschaftlichen Interesses an der Welt auÃerhalb Nordamerikas, etwa im Zweiten Weltkrieg oder wÃ¤hrend des Kalten Krieges. Die Area Studies sind demnach ein Produkt bestimmter historischer Entwicklungen und transportieren ein spezifisches, historisch gewachsenes WissenschaftsverstÃ¤ndnis.&lt;br /&gt;&#13;
Eine kritische Wissenschaftsgeschichte der USA kann diese Besonderheiten des US-amerikanischen Wissenschaftssystems und seiner Area Studies herausarbeiten und auf dieser Basis einen Vergleich mit dem deutschen Wissenschaftssystem ermÃ¶glichen und InnovationsspielrÃ¤ume aufzeigen. Torsten Loschkes Bericht ist auf diesem Weg ein erster Schritt. Er fokussiert auf die Entwicklung eines bestimmten Feldes innerhalb der Area Studies und enthÃ¤lt eine Materialsammlung zur Geschichte der Lateinamerikastudien in den USA. Der Bericht beleuchtet Entwicklungen seit etwa 1900, legt dabei aber einen zeitlichen Schwerpunkt auf die Expansions- und Institutionalisierungsphase des Faches seit den 1940er Jahren und gibt einen Ãberblick Ã¼ber die wichtigsten Personen und Institutionen sowie Ã¼ber die Strukturen der ForschungsfÃ¶rderung. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1294</link>
    </item>
    <item>
      <title>In memoriam Prof. Dr. med. habil. Horst Julich</title>
      <description>Ein Beitrag zur Geschichte des Krankenhauses St. Georg in Leipzig anlässlich des 100-jährigen Jubiläums&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;2012 feiert das Leipziger Krankenhaus St. Georg sein 100-jähriges Bestehen. Die Geschichte der Klinik wurde maßgeblich von Prof. Dr. Horst Julich geprägt, der von 1960 bis 1986 leitender Chefarzt der Einrichtung war. Bereits kurz nach seiner Berufung begann Julich mit einer Umstrukturierung des Krankenhauses, die bis heute prägend ist. Er entwickelte sehr genaue Untersuchungs- und Dokumentationsmethoden und erleichterte damit die Arbeitsabläufe. In wenigen Jahren gelang es ihm, die veraltete Klinik durch Ankauf und Eigenbau von Geräten auf den neuesten medizintechnischen Stand zu bringen. Horst Julich lehrte an der Universität und machte sich um den wissenschaftlichen Austausch der Fachärzte in seinem Krankenhaus sowie dem Bezirk Leipzig verdient. Bei all dem stand für ihn aber die medizinische Grundbetreuung und der persönliche Kontakt zu den Patienten an erster Stelle.&lt;br /&gt;&#13;
Sein Verhältnis zu der sozialistischen Obrigkeit blieb ambivalent. Einerseits äußerte Julich wiederholt seinen Unmut über die starren Strukturen des Regimes, die seinen innovativen Ideen oft keinen Raum ließen und seine alltägliche Arbeit erschwerten. Andererseits arrangierte er sich mit den prominenten Patienten seiner Klinik und trat öffentlich als Repräsentant des Staates auf. &lt;br /&gt;&#13;
Aus der Erfahrung einer jahrzehntelangen persönlichen Zusammenarbeit mit Horst Julich schafft der Autor ein lebendiges Portrait des bedeutenden Arztes und Wissenschaftlers. Er gibt einen Überblick über dessen Verdienste um die medizinische Wissenschaft sowie die Modernisierung des Krankenhauses St. Georg und ermöglicht dem Leser einen Einblick in die Arbeit eines Krankenhauses unter den Bedingungen eines autoritären Regimes. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1293</link>
    </item>
    <item>
      <title>Archive ohne Lobby?</title>
      <description>Strategien im Umgang mit dem ArchivtrÃ¤ger&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Da sich der Bund und die LÃ¤nder vermehrt aus der Hochschulfinanzierung zurÃ¼ckziehen, entsteht fÃ¼r die Hochschulen und die Wissenschaftsinstitutionen gegenwÃ¤rtig die Notwendigkeit, autonomer zu agieren und die eigene IdentitÃ¤t bei der Gewinnung von Ressourcen, Personal und Ansehen stÃ¤rker hervorzukehren. Den Wissenschaftsarchiven kommt dabei eine bedeutende Rolle zu, denn als BrÃ¼cke zur Vergangenheit sind sie prÃ¤destiniert, die Traditionen der Hochschulen abzubilden und nach auÃen zu vermitteln.&lt;br /&gt;&#13;
Gute und geschickt agierende Hochschularchive werden in diesem Prozess erheblich an ideellem Wert und praktischer Bedeutung gewinnen. Das nÃ¶tige RÃ¼stzeug in fachlicher Hinsicht und den Austausch Ã¼ber die modernsten Methoden der tÃ¤glichen Archivarbeit bietet der VdA â Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. Innerhalb des Verbandes sind die Mitarbeiter von Hochschularchiven und von Archiven anderer wissenschaftlicher Institutionen seit 1978 in einer eigenen Fachgruppe 8 organisiert und kommen jÃ¤hrlich zu einer Tagung zusammen. &lt;br /&gt;&#13;
Entsprechend der aktuellen Entwicklung trug die Tagung des Jahres 2011 den verÃ¤nderten Aufgabenprofilen fÃ¼r die Hochschularchive Rechnung, wo neben den klassischen Kernaufgaben auch eine stÃ¤rkere identitÃ¤tsstiftende TÃ¤tigkeit fÃ¼r die TrÃ¤gerinstitution gefordert wird. Zentrale Punkte des Programms bildeten die Kooperation von freien und institutionellen Archiven fÃ¼r die Wissenschaft, die organisatorische Einbindung von Archiven beim ArchivtrÃ¤ger und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Archivarbeit sowie die Imagepflege gegenÃ¼ber dem ArchivtrÃ¤ger.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1292</link>
    </item>
    <item>
      <title>Catalogue of the Armenian Library in Elisabethopolis</title>
      <description>In Transylvania, in the erstwhile free royal city of Elisabethopolis, a library can be found in the local Armenian Church, containing some 2000 old prints. The library is, in effect, a legacy that incorporates the books formerly belonging to the city's Armenian ministers and local intelligentsia. Due to its corpus of books in Armenian language, the Armenian library of Elisabethopolis is not only a uniquely characteristic treasure of the Carpathian Basin but also a gem of Armenian culture worldwide.&lt;br /&gt;&#13;
Namely, the significance of the library goes way beyond its valuable early print stock â it belongs among the few book collections that can provide a substantial basis for the partial reconstruction of the culture of the Armenians in 17th-to-19th-century Europe. Although a number of historic Armenian libraries are known outside Armenia, the catalogue of the Armenian library of Elisabethopolis is the first containing data about the Armenian settlements in Europe.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1291</link>
    </item>
    <item>
      <title>Manhwa, Manga, Manhua: East Asian Comics Studies</title>
      <description>Throughout East Asia, people use the same word to talk about comics. Its pronunciation differs slightly from language to language though. Western script conveys it as manhwa for Korean, manhua for Chinese, and manga for Japanese. &lt;br /&gt;&#13;
This volume takes a close look at the influences comics from Japan have had on comics from Korea and China and points out differences and similarities along with cultural questions related to the problem.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1290</link>
    </item>
    <item>
      <title>Studien zur Mathematik und Philosophie</title>
      <description>Mathematik ist keine regionale Wissenschaft mehr, sondern etwas, das sozusagen immer mitlÃ¤uft. Mathematische Aspekte, mathematisierbare Strukturen finden sich nicht nur in den traditionellen Feldern ihrer Anwendung, sondern auch in Grundkonzepten der Philosophie, im Begriff der Freiheit, sogar im menschlichen Seelenleben ...&lt;br /&gt;&#13;
Die Mathematik, eingetreten in das Zeitalter ihres Erwachsenseins, verfÃ¼gt heute Ã¼ber veritable âways of worldmakingâ.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1289</link>
    </item>
    <item>
      <title>Studien zu Struktur und Methode der Mathematik</title>
      <description>Mathematik ist die Wissenschaft von Strukturen, weist aber selbst ebenfalls solche auf. Als Resultat ist sie geprÃ¤gt und gegliedert durch leitende Begriffe, als TÃ¤tigkeit steht sie unter leitenden Prinzipien.&lt;br /&gt;&#13;
Solchen Themen widmen sich die Arbeiten dieses Bandes: Ãber LinearitÃ¤t â Ãber die Zwei und DualitÃ¤t â Ãber einige Strategien des mathematischen Denkens â Was bedeutet logisches Gelten? â Von Zahlen und Figuren â Ãber Addition und Multiplikation.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1288</link>
    </item>
    <item>
      <title>Das âSÃ¼ndenregister der Franzosen in Teutschlandâ</title>
      <description>AntifranzÃ¶sische Propaganda im Zeitalter der Befreiungskriege&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das VerhÃ¤ltnis zwischen Frankreich und Deutschland ist eine Zweierbeziehung mit HÃ¶hen und Tiefen. Im 17. und 18. Jahrhundert eiferte man im Heiligen RÃ¶mischen Reich deutscher Nation an zahlreichen Residenzen der franzÃ¶sischen Hofkultur nach. In der napoleonischen Ãra und insbesondere in der Zeit der Befreiungskriege hingegen traten im VerhÃ¤ltnis zwischen Franzosen und Deutschen immer dominanter die GegensÃ¤tze hervor und es kam zu einer schier unversÃ¶hnlichen Feindschaft.&lt;br /&gt;&#13;
Die vorliegende Publikation geht verschiedenen Facetten der publizistisch-propagandistischen Begleitmusik der anti-napoleonischen Befreiungskriege in Deutschland nach und unterzieht sie einer Deutung. Mit dem âSÃ¼ndenregister der Franzosen in Teutschlandâ wird dabei ein bislang wenig beachteter antifranzÃ¶sischer Propagandatext prÃ¤sentiert, der ein markantes Beispiel fÃ¼r die scharfe Konfrontation zwischen Franzosen und Deutschen darstellt und dessen ErstverÃ¶ffentlichung sich 2014 zum zweihundertsten Mal jÃ¤hrt.&lt;br /&gt;&#13;
Es ist jedoch nicht nur der Inhalt der in ihrer politischen StoÃrichtung mehrheitlich antifranzÃ¶sischen Texte aus der Zeit der Befreiungskriege, der von historischem Interesse ist. Auch die politischen und presserechtlichen Rahmenbedingungen fÃ¼r ihre VerÃ¶ffentlichung in den Jahren 1813 und 1814, die praktizierte Zensur und die Interaktion zwischen Verlegern und Staatsdienern werfen manches Schlaglicht, das die gesellschaftliche Szenerie erhellt. So kÃ¶nnen die ErÃ¶rterungen zur Autorschaft des âSÃ¼ndenregisters der Franzosen in Teutschlandâ und die Betrachtungen zu den BemÃ¼hungen des Verlegers Friedrich Arnold Brockhaus im FrÃ¼hjahr 1814 maÃgeblich zum VerstÃ¤ndnis der Zeit und der damaligen Akteure beitragen.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1287</link>
    </item>
    <item>
      <title>The significance of the low voltage-gated potassium channel subunit Kv1.1 for the processing of sound source location</title>
      <description>Voltage-gated potassium (Kv) channels constitute an important element to regulate neuronal excitability by determining the dynamic of repolarization during the generation of action potentials (APs) and thereby influencing width, latency, and frequency of APs. The voltage-gated potassium channel subunit Kv1.1 got into the focus of neurobiological research because humans with mutations in the appropriate gene locus KCNA1 were affected by ataxia and exhibited an increased probability of getting epilepsy highlighting the significance of this single protein for the excitability of the nervous system. In the present thesis, the murine auditory system is used as a model system to examine the significance of Kv1.1 for the processing of sound source location which is known to depend on high temporal precision of AP generation and transmission. The encoding of azimuthal sound location in mice relies on the processing of interaural intensity differences (IIDs) first accomplished by neurons of the lateral superior olive (LSO) of the auditory brainstem through bilateral integration of excitatory and inhibitory inputs. This binaural information is then conveyed to the inferior colliculus (IC) of the midbrain. Electrophysiological single cell recordings in vivo revealed limited IID sensitivity of LSO neurons to IIDs corresponding to the ipsilateral sound field. Reduced efficiency of IID encoding and the lack of inhibitory effects at high inhibitory stimulus intensities could be reproduced by a computational model solely by the increment in temporal variability of the inhibitory input. Electrophysiological recordings in IC neurons revealed the importance of Kv1.1 for the maintenance of latency disparities. The behavioral performance in the detection of a change in sound location was impaired in Kcna1-/- mice. The paradigm of prepulse inhibition (PPI) of the acoustic startle response (ASR) was applied to evaluate the ability of Kcna1-/- and wild-type mice to discriminate different sound sources under binaural and monaural listening conditions. Wild-type mice were affected by the reduced availability of IIDs, whereas knockout mice could not benefit from binaural difference cues for the detection of a change in noise location. This study provided evidence for a general disturbance of binaural integration in Kcna1-/- mice and elucidates the contribution of voltage-gated potassium channels to the temporal adjustment of converging excitation and inhibition. This thesis therefore importantly contributes to the understanding of neuronal excitability and may help to expand the knowledge about disease patterns of human patients that are affected by a mutation of the KCNA1 gene locus.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1286</link>
    </item>
    <item>
      <title>Theorie und Praxis in der Lehrerbildung</title>
      <description>Der dritte Band der Publikationsreihe des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS) der Universität Leipzig diskutiert das sogenannte "Theorie-Praxis-Problem" aus unterschiedlichen Perspektiven und versucht so, neue Betrachtungen und Lösungen für die Lehrerbildung zu entwerfen. Zuerst werden die Begriffe "Theorie" und "Praxis" in den Kontext des aktuellen wissenschaftlichen Diskurses gestellt und der Versuch einer Begriffsklärung und Verhältnisbestimmung unternommen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden anhand von drei an der Universität Leipzig durchgeführten Studien illustriert und auf deren Bedeutung für eine Weiterentwicklung der Lehrerbildung hin analysiert. Im dritten Teil des Buches werden zwei Praxisbeispiele für eine Verschränkung von Theorie und Praxis in der Lehrerbildung vorgestellt. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1285</link>
    </item>
    <item>
      <title>Body Integrity Identity Disorder</title>
      <description>Die Zulässigkeit von Amputationen gesunder Gliedmaßen aus rechtlicher Sicht&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gegenstand dieser Arbeit ist das Phänomen, dass Menschen die Amputation von Körperteilen wünschen, obwohl diese völlig gesund und funktionsfähig sind. Nach einer Einführung in die Thematik werden in einem medizinischen Teil das Phänomen der Störung beschrieben und die Ursachen und Therapiemöglichkeiten erörtert. Sodann wird in einem rechtlichen Teil ausführlich die Frage der rechtlichen Zulässigkeit solcher Operationen untersucht, wobei den Schwerpunkt die Frage der Sittenwidrigkeit bildet. In diesem Zusammenhang werden neben verfassungsrechtlichen Problemen medizinethische Gesichtspunkte und rechtliche Parallelprobleme erörtert. Nach einem Zwischenfazit werden berufs- und sozialrechtliche Aspekte betrachtet. Die gewonnenen Ergebnisse werden in einer Schlussbetrachtung zusammengefasst.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1284</link>
    </item>
    <item>
      <title>Religion statt Ideologie?</title>
      <description>Christliche Studentengemeinden in der DDR&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das VerhÃ¤ltnis zu den Kirchen in der ehemaligen DDR wurde bestimmt von der marxistisch-leninistischen Ideologie, die vom Absterben der Religion Ã¼berzeugt ist: Christsein und das neue, sozialistische Menschenbild passten nicht zusammen. So mussten hÃ¤ufig junge Christen Nachteile bei ihrem Bildungsweg in Kauf nehmen. An den UniversitÃ¤ten waren sie einem besonderen ideologischen Druck ausgesetzt. Christliche Studentinnen und Studenten fanden oft in den Katholischen und Evangelischen Studentengemeinden ihr Zuhause. Automatisch sammelte sich ein Potential, das mit dem gesellschaftlichen System nicht konform lief und das auch die Kirchen herausforderte. Der SED waren die Studentengemeinden stÃ¤ndig ein Dorn im Auge. &lt;br /&gt;&#13;
Dieser Band ist die schriftliche Fassung der dritten âBelter Dialogeâ. Er widmet sich dem christlichen Widerstand an den ostdeutschen UniversitÃ¤ten. Welche Herausforderungen hatten der Einzelne und die Studentengemeinden zu bestehen? Was heiÃt es heute, an der UniversitÃ¤t Christ zu sein?</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1283</link>
    </item>
    <item>
      <title>Die Friedliche Revolution in Leipzig</title>
      <description>Bilder, Dokumente und Objekte&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Am 9. Oktober 1989 wurde in Leipzig Geschichte geschrieben. Mit dem Ruf »Wir sind das Volk!« demonstrierten mindestens 70000 Menschen, die sich trotz der massiven Drohungen des SED-Regimes nach dem Friedensgebet auf die Straße gewagt hatten, gewaltfrei auf dem Leipziger Ring. Die bereitstehenden 8000 bewaffneten Kräfte mussten sich angesichts der Massen zurückziehen. An diesem Abend entschied sich in Leipzig, ob die Revolution eine blutige oder eine friedliche werden würde.&lt;br /&gt;&#13;
Die Friedliche Revolution wurde in vielen Städten wie Berlin, Dresden oder Plauen von mutigen Bürgern getragen, die mit ihren Demonstrationen Demokratie und Freiheit forderten. Die Entscheidung fiel jedoch in Leipzig und fand ihre konsequente Fortsetzung im Fall der Mauer am 9. November 1989 in Berlin sowie der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990.&lt;br /&gt;&#13;
Diese zwei Bände beleuchten anhand originaler und zumeist bisher unveröffentlichter Bilder, Dokumente und Objekte detailliert die konkreten Aktionen des politischen Widerstandes in Leipzig vom Herbst 1988 bis zum Herbst 1990, vom demokratischen Aufbruch bis zur Deutschen Einheit. Die umfangreiche Dokumentation zeigt spannend, wie aus den oppositionellen Aktivitäten Einzelner eine Massenbewegung wurde und wie diese zum Zusammenbruch der SED-Diktatur führte.&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Katalog zur Ausstellung "Leipzig auf dem Weg zur Friedlichen Revolution" im Museum in der "Runden Ecke", Leipzig.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1282</link>
    </item>
    <item>
      <title>Louise Otto-Peters und die Revolution von 1848/49</title>
      <description>Erinnerungen an die Zukunft&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dieser Band beinhaltet VortrÃ¤ge, die zum Kolloquium âLouise Otto-Peters und die Revolution von 1848/49. Erinnerungen an die Zukunftâ erarbeitet wurden. Es fand im Mai 2009 anlÃ¤sslich des 190. Geburtstages von Louise Otto-Peters statt. Anliegen war es, ihre Beteiligung an den revolutionÃ¤ren Auseinandersetzungen von 1848/49 nachzuzeichnen und vor allem die Verarbeitung der Niederlage der Revolution in ihrem weiteren Leben zu thematisieren. Zudem interessierte, ob sich ihre politischen Ziele und ihre Auffassungen von politischer Partizipation wandelten und wie sie spÃ¤ter die Anliegen, Projekte und Ereignisse der Jahre 1848/49 bewertete. Besondere Beachtung fanden dabei der Vergleich mit WeggefÃ¤hrten und WeggefÃ¤hrtinnen sowie BezÃ¼ge zur allgemeinen politischen Entwicklung in Deutschland zwischen 1848 und 1895.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1276</link>
    </item>
    <item>
      <title>Mitteilungen der Walther Rathenau Gesellschaft, Nr. 21</title>
      <description>(Dezember 2011)&lt;br/&gt;</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1275</link>
    </item>
    <item>
      <title>Frequency Dictionary English</title>
      <description>The series Frequency Dictionaries aims at producing dictionaries with comparable frequency data for a large number of different languages. For many of the languages featured in this collection, this series is the first comprehensive compilation using a large-scale empirical base.&lt;br /&gt;&#13;
The dictionaries are available in print and electronic version. Each dictionary provides the most frequent 1000 word forms ordered by frequency and the most frequent 10000 word forms in alphabetical order. They provide an introductory description of the data and the methodological approach. In addition, language specific statistical information on letters, word structure and structural changes depending on word frequency is provided. The enclosed CD-ROM contains a more comprehensive version of the dictionary as an e-book, with data on relative frequency of up to 1000000 word forms given in alphabetical order.&lt;br /&gt;&#13;
This series of dictionaries provides the opportunity to explore comparative linguistic topics as well as monolingual issues such as studies on word formation and frequency-based examinations of lexical areas for dictionaries or language teaching. &lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Die Reihe Frequency Dictionaries stellt sich zum Ziel, Wörterbücher mit vergleichbaren Häufigkeitsangaben für eine große Zahl verschiedener Sprachen zur Verfügung zu stellen. Für viele Sprachen liegen mit der Aufnahme in diese Reihe erstmalig umfangreiche Häufigkeitswörterbücher vor, die auf einer breiten empirischen Grundlage erstellt wurden.&lt;br /&gt;&#13;
Die Wörterbücher gibt es jeweils in einer gedruckten und einer elektronischen Fassung. Die gedruckten Häufigkeitswörterbücher enthalten die häufigsten 1.000 Wortformen geordnet nach Häufigkeit sowie die häufigsten 10.000 Wortformen in alphabetischer Reihenfolge und außerdem eine einführende Beschreibung der Daten und des methodischen Ansatzes. Zusätzlich werden statistische Informationen über die verwendeten Zeichen, die Struktur der Wörter und strukturelle Veränderungen in Abhängigkeit von der Worthäufigkeit gegeben. Auf der beiliegenden CD-ROM befindet sich eine umfangreichere Version des Wörterbuchs als e-Book mit Angaben zur relativen Häufigkeit von bis zu 1.000.000 alphabetisch angeordneten Wortformen. &lt;br /&gt;&#13;
Neben monolingualen Fragestellungen wie Untersuchungen zur Wortbildung oder der frequenzbasierten Bestimmung von Wortschatzbereichen für Wörterbücher oder den Sprachunterricht lassen sich mit dieser Wörterbuchreihe auch sprachvergleichende Fragestellungen beantworten.&lt;br /&gt;&#13;
</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1274</link>
    </item>
    <item>
      <title>RES SEVERA VERUM GAUDIUM</title>
      <description>BÃ¼rgerliches Kulturengagement in Leipzig&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kulturpolitik hat Geschichte. Ãber die Jahrhunderte haben es Symbiosen und Kooperationen zwischen BÃ¼rgertum, Messe, Wirtschaft, UniversitÃ¤t, Kirche und Kultur der Stadt Leipzig ermÃ¶glicht, ein Ã¼beraus reiches Kulturleben zu schaffen und zu erhalten.&lt;br /&gt;&#13;
Mit Blick auf die GrÃ¼ndungsumstÃ¤nde des Gewandhauses, des Theaters auf der RanstÃ¤dter Bastei und des Bildermuseums beschreibt dieser Band die Institutionalisierung der KÃ¼nste und dokumentiert anhand von Quellen aus dem Leipziger Stadtarchiv die gesellschaftlich-ideellen und Ã¶konomischen GrÃ¼nde fÃ¼r bÃ¼rgerliches Kulturengagement in der Zeit von 1750â1850. &lt;br /&gt;&#13;
Am Institut fÃ¼r Kulturpolitik der UniversitÃ¤t Hildesheim ist im Kontext des Berichts der Enquetekommission âKultur in Deutschlandâ des Deutschen Bundestages von 2007 und des Kulturentwicklungsplanes der Stadt Leipzig von 2008 eine bemerkenswerte Studie entstanden, die dazu beitragen kann, Ã¼ber Stiftungswesen und EngagementfÃ¶rderung als kulturpolitische Komponenten unserer Gesellschaft fundierter nachzudenken.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1273</link>
    </item>
    <item>
      <title>100 Jahre Landesgeschichte (1906-2006)</title>
      <description>Leipziger Leistungen, Verwicklungen, Wirkungen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Entstehung, Aufstieg und Entfaltung des Faches Landesgeschichte als wissenschaftliche Disziplin sind untrennbar mit der UniversitÃ¤t Leipzig und dem dort 1906 gegrÃ¼ndeten Seminar fÃ¼r Landesgeschichte und Siedlungskunde verbunden. Der Leipziger Landeshistoriker Rudolf KÃ¶tzschke (1867â1949) hat als Vertreter der sÃ¤chsischen Landesgeschichte in der ersten HÃ¤lfte des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle fÃ¼r die Konstituierung des Faches gespielt. Weit Ã¼ber seinen SchÃ¼lerkreis hinaus, aus dem vor allem Walter Schlesinger (1908â1984) hervorragt, hat KÃ¶tzschke die landesgeschichtliche Forschung in Deutschland geprÃ¤gt und beeinflusst. Die zwÃ¶lf BeitrÃ¤ge dieses Bandes wÃ¼rdigen die Leipziger Leistungen und Wirkungen, thematisieren aber auch Zeitgebundenheit und Verwicklungen der Landesgeschichte angesichts der totalitÃ¤ren Herausforderungen des 20. Jahrhunderts und werfen schlieÃlich auch einen Blick auf die Entwicklung des Faches im geteilten Deutschland.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1272</link>
    </item>
    <item>
      <title>Nirgendwo daheim</title>
      <description>Das bewegte Leben des Bruno Vogel&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vor allem mit zwei Büchern hat der gebürtige Leipziger Bruno Vogel (1898-1987) einen prominenten Platz in der Geschichte der deutschsprachigen Literatur erworben. Sein 1924 erschienener Erstling //Es lebe der Krieg!// griff der Konjunktur von Antikriegsromanen wie Ludwig Renns //Krieg// oder Erich Maria Remarques //Im Westen nichts Neues// um Jahre voraus. Der fünf Jahre später vorgelegte homoerotische Roman //Alf// ist eines der ersten Werke der deutschen Literatur, in dem der selbstverständliche, positive Wert homosexueller Empfindungen ausgedrückt wird. Beide Bücher erreichten in zahlreichen Auflagen hohe Verkaufszahlen und erobern bis in unsere Tage immer wieder neue Leserschichten. &lt;br /&gt;&#13;
Dennoch ist Bruno Vogel heute ein nahezu Unbekannter. Traumatisiert von den im  Ersten Weltkrieg durchlittenen Schrecken und nie heimisch geworden in der Weimarer Republik, verließ er Deutschland im Jahre 1931, und schnell verwischten sich seine Spuren in der Heimat. Das Leben im Exil war überaus schwierig für ihn. Doch Vogel zahlte diesen Preis, an seinen Idealen festzuhalten war ihm stets am wichtigsten. &lt;br /&gt;&#13;
Raimund Wolfert zeichnet diesen Lebensweg Bruno Vogels überaus sensibel nach. Wir lernen dabei nicht nur eine faszinierende Persönlichkeit kennen, sondern begleiten einen pazifistischen, emanzipatorischen und antirassistischen Schriftsteller aus Leipzig über das Berlin der "Goldenen Zwanziger" nach Wien, Tromsø, in das Südafrika der Apartheid-Zeit und schließlich nach London, wo er starb. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1271</link>
    </item>
    <item>
      <title>Gioachino Rossini: L'equivoco stravagante (Die verrückte Verwechslung)</title>
      <description>Rossinis dritte Oper, 1811 auf ein etwas anstÃ¶Ãiges Libretto von Gaetano Gasbarri in Bologna entstanden und nach nur drei AuffÃ¼hrungen von den BehÃ¶rden abgesetzt, fristet auch heute noch ein Schattendasein, obwohl sie in mancher Hinsicht als Prototyp seiner kÃ¼nftigen zweiaktigen Buffa-Opern gelten darf. &lt;br /&gt;&#13;
In der Reihe âOperntexteâ wird der vollstÃ¤ndige Wortlaut, wie er von Rossini vertont wurde, abgedruckt und Ã¼bersetzt. ErgÃ¤nzend wurden alternative Passagen aus dem gedruckten Libretto der UrauffÃ¼hrung in den Text aufgenommen.&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Der arme Ermanno ist heimlich in Ernestina, die philosophiebesessene Tochter des neureichen Bauern Gamberotto, verliebt. Die Diener Frontino und Rosalia unterstÃ¼tzen den JÃ¼ngling und fÃ¼hren ihn als Lehrer Ernestinas in das Schloss Gamberottos ein. Dessen dÃ¼mmlicher Schwiegersohn in spe, Buralicchio, erreicht in seiner Eifersucht die umgehende Entlassung des Hauslehrers. Frontino ersinnt einen Brief, wonach Ernestina ein als MÃ¤dchen verkleideter und vom MilitÃ¤r desertierter Kastrat sei. Buralicchio fÃ¤llt darauf herein, doch anstatt die Verlobte einfach zu verlassen, zeigt er den vermeintlichen Eunuchen beim MilitÃ¤rkommandanten an. Ernestina wird ins GefÃ¤ngnis geworfen. Ermanno kann seine Liebe beweisen, indem er der Geliebten mit einer Uniform zur Flucht verhilft. Der gelackmeierte Buralicchio verzichtet auf die seiner nicht wÃ¼rdigen Braut und Gamberotto erteilt Ermanno und Ernestina den Segen.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1270</link>
    </item>
    <item>
      <title>Das sechshundertjährige Jubiläum der Universität Leipzig 2009</title>
      <description>2009 beging die UniversitÃ¤t Leipzig das 600-jÃ¤hrige JubilÃ¤um ihrer GrÃ¼ndung. Die lange Zeitspanne ununterbrochenen Lehrbetriebs von 1409 bis heute ist auf der einen Seite Ausdruck der bemerkenswerten KontinuitÃ¤t der Alma mater Lipsiensis, darÃ¼ber hinaus jedoch auch Zeugnis der Ãberlebenskraft eines im mittelalterlichen Europa entstandenen Typus einer Bildungseinrichtung, die unter einem Dach wissenschaftliche Forschung und akademische Lehre zum wechselseitigen Vorteil miteinander verbindet.&lt;br /&gt;&#13;
Von Mai bis Dezember 2009 gedachte die UniversitÃ¤t unter dem Motto âAus Tradition Grenzen Ã¼berschreitenâ in vielfÃ¤ltiger Weise ihrer AnfÃ¤nge und Geschichte und trug die Erinnerung in einer Festwoche, in Form der Ausstellung âErleuchtung der Weltâ und mittels Kongressen, Publikationen und weiteren Veranstaltungen in die Leipziger und die akademische Ãffentlichkeit.&lt;br /&gt;&#13;
Das sechshundertjÃ¤hrige JubilÃ¤um mit seinen Feierlichkeiten verdient es, in Buchform festgehalten zu werden. Der Bericht verfolgt nicht nur den Zweck, die vielfÃ¤ltigen Veranstaltungen zu dokumentieren, sondern soll auch die inhaltlichen BezÃ¼ge in den BeitrÃ¤gen der Zeitgenossen lebendig halten, mit denen sie zum einen das JubilÃ¤um der UniversitÃ¤t in historischer Perspektive wÃ¼rdigten, zum anderen einen Ausblick auf die Zukunft wissenschaftlicher Forschung, akademischer Lehre und universitÃ¤rer Strukturen wagten.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1267</link>
    </item>
    <item>
      <title>//prima donna, primo uomo, musico//</title>
      <description>Körper und Stimme: Geschlechterbilder in der Oper&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Verbindung von Theater- und Musikwissenschaft stellt Anke Chartons Studie einen Beitrag zur Opernforschung vor, der Oper aus dem Gesamtphänomen Theater gerade nicht herausnimmt. Sie erkundet so ein weites Feld der Theatergeschichtsforschung. Im Zentrum stehen Geschlechtervorstellungen, die in der Oper von vertrauten Bildern abweichen können: Die Verhältnisse von Körper, Stimme und Geschlecht erweisen sich historisch als erstaunlich variabel und können bis heute die scheinbar »natürlichen« Unterschiede zwischen weiblich und männlich irritierend durchkreuzen. Hier trägt kulturgeschichtlich orientierte Opernforschung zur Geschlechterforschung bei, anthropologiehistorische Geschlechterforschung eröffnet der Opernforschung neue Perspektiven.&lt;br /&gt;&#13;
Anke Charton unterzieht den Mythos von der »Geburt der Oper« einer kritischen Revision und legt die theatralen Einflussbereiche offen, die nicht nur deren Anfänge ausmachen, sondern auch darüber hinaus wirken. Die Phänomene Kastratengesang und Hosenrolle, die in Zeiten eines verstärkten Interesses an Geschlechterrollen zu populären Forschungsfeldern geworden sind, werden vor dem Hintergrund älterer Körper- und Weltvorstellungen neu gelesen. Dabei wird in vielfältigen Zusammenhängen der Formung und Wahrnehmung der Gesangsstimme nachgespürt. Die Studie schlägt so einen Bogen vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart und bietet eine fundierte Einführung in opernhistorische und geschlechtertheoretische Zusammenhänge.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1266</link>
    </item>
    <item>
      <title>Under Western and Eastern Eyes</title>
      <description>Ost und West in der Reiseliteratur des 20. Jahrhunderts&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Seit dem Wegfall des Eisernen Vorhangs zwischen Ost und West wächst die Beschäftigung mit den kulturellen Gegensätzen und Gemeinsamkeiten der beiden früheren Hälften des europäischen Kontinents stetig. Nicht selten ist diese geprägt durch Vorurteile und Stereotype und Teil einer Dynamik von Selbst- und Fremdbeobachtungen, die sowohl von politischen als auch ökonomischen und kulturellen Konstellationen beeinflusst ist. &lt;br /&gt;&#13;
Die Reiseliteratur ist eine literarische Gattung, in der Stereotypien und deren Dekonstruktion eine besonders große Rolle spielen und die durch die Beschreibung des Anderen die eigene Identität zugleich bestätigt und hinterfragt. Um der historischen Gewachsenheit des Ost-West-Konzeptes Rechnung zu tragen, folgt dieser Band dessen verschiedenen geschichtlichen Phasen im 20. Jahrhundert, das mit seinen totalitären Verwerfungen, aber auch ideologischen Auflösungen wie kein anderer Zeitraum für ein bewegtes Verhältnis zwischen Ost und West gesorgt hat. Anhand von Texten Reisender aus Osteuropa und Werken westeuropäischer und amerikanischer Autoren geht dieses Buch verschiedenen Entwicklungen in den ost-westlichen Beziehungen nach - auch um zu erkennen, wie viel davon in unseren heutigen Wahrnehmungsstrukturen fortwirkt.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1265</link>
    </item>
    <item>
      <title>Participating Audiences, Imagined Public Spheres</title>
      <description>The Cultural Work of Contemporary American(ized) Narratives&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;This is a book about contemporary American narratives and the audiences they call into being. It brings together eight very diverse case studies covering and investigating a wide range of media, genres, and modes to ask how contemporary âtextsâ encourage âimagined communitiesâ of readers/viewers that operate as âpublic spheresâ of social and political deliberation, self-fashioning, and debate.&lt;br /&gt;&#13;
The narratives circulating in contemporary culture tend to perform several functions at once. They entertain, inform, educate, and invite readers/viewers to remake them. And when readers/viewers interpret and appropriate the stories circulating in our culture, they tend to act simultaneously as consumers and as citizens. Storytelling is fundamental to social organization. Communities on all levels are constituted by shared narratives and communal storytelling, as through sharing, exchanging, conarrating, and ritually renarrating stories, they negotiate their identities, worldviews, and values.&lt;br /&gt;&#13;
The contributions collected in this volume shift perspectives in a number of ways: They question the boundary between the audiences of narratives on the one side and national public spheres on the other; they thus encourage rereading the transnational mobility of American(ized) narratives not simply as a phenomenon of popular culture but as an indicator of emerging transnational public spheres; and they encourage us to look closely at the narrative dynamics with which these texts operate their audiences as public spheres.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1261</link>
    </item>
    <item>
      <title>Erbschaften im Bürgertum</title>
      <description>Eigentum und Geschlecht in Sachsen (1865-1900)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das dominante bürgerliche Geschlechterideal beeinflusste die testamentarischen und gesetzlichen Erbpraktiken bürgerlicher Frauen und Männer am Ende des 19. Jahrhunderts. Das Bürgerliche Gesetzbuch des Königreichs Sachsen (1865-1900) eröffnete mit der fixierten Geschlechtergleichheit aller Erben nach Erbordnungen und der Testierfreiheit Handlungsspielräume, die weibliche und männliche Erben zum Unterlaufen oder zur Bekräftigung von Geschlechtervorstellungen nutzen konnten. Diese Studie zeigt auf, inwiefern Testierende und ihre Erben wie auch nach Gesetz berufene Erben Nachlassvermögen eigentumsrechtlich verteilten und materielle Güter ihren jeweiligen neuen Eigentümern vor dem Spiegel des Geschlechterideals und mit Blick auf den bürgerlichen Alltag überließen. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1255</link>
    </item>
    <item>
      <title>Landschaft quer Denken</title>
      <description>Theorien â Bilder â Formationen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;âLandschaftâ hat gegenwÃ¤rtig Konjunktur: Natur- und Geisteswissenschaften genauso wie die raumplanenden Disziplinen diskutieren zeitgemÃ¤Ãe EntwÃ¼rfe von Landschaft und loten neue Begriffsbestimmungen aus. Dies hat Auswirkungen fÃ¼r Theorie und Praxis: Einerseits erÃ¶ffnen sich unbekannte Perspektiven auf historische wie aktuelle Prozesse rÃ¤umlichen Wandels. Andererseits beeinflusst dies die Perzeption wie den konkreten Umgang mit RÃ¤umen, z.B. in der Stadt- und Regionalplanung, im Verkehrswesen oder im Naturschutz. Bislang gibt es keinen systematischen Ãberblick Ã¼ber die vielfÃ¤ltigen AnsÃ¤tze innovativer Landschaftswahrnehmung. Ziel des vorliegenden Tagungsbandes ist es daher, die ReprÃ¤sentanten unterschiedlicher Landschaftsdiskurse zusammenzufÃ¼hren, die Trennung von âForschernâ und âGestalternâ aufzubrechen und im gegenseitigen Austausch neue Erkenntnispotentiale zu erschlieÃen. Das hier entwickelte âDresdner Manifestâ will Landschaft als interdisziplinÃ¤res Forschungsfeld etablieren sowie eine Ã¼bergreifende Landschaftstheorie konzipieren.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1253</link>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Wandervogel zum âCompaÃ±eroâ</title>
      <description>Jan Andries Jolles (1906â1942), Soldat der Weltrevolution&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Soweit zu sehen, sind die lebensgeschichtlichen Spuren von Jan Jolles (1906-1942) hierzulande restlos verweht. Selbst sorgfÃ¤ltig recherchierte Nachschlagewerke fÃ¼hren seinen Namen nicht. Wer nach ihm fragt, erntet zumeist unglÃ¤ubiges KopfschÃ¼tteln. Das erstaunt umso mehr, als Jan Jolles wÃ¤hrend der dreiÃiger Jahre fÃ¼r die Kommunistische Internationale in einflussreichen Funktionen vor allem in Lateinamerika tÃ¤tig war und damit in der politischen Geschichte der ersten HÃ¤lfte des 20. Jahrhunderts einen herausgehobenen Platz beanspruchen kann. &lt;br /&gt;&#13;
Zieht man die komplizierte individuelle Biographie hinzu â Jan Jolles entstammte der Ehe des noch heute dank seiner "Einfachen Formen" wirkungsmÃ¤chtigen Germanisten AndrÃ© Jolles (1874-1946) mit der Tochter des prominenten Hamburger BÃ¼rgermeisters Johann Georg MÃ¶nckeberg Mathilde (1879-1958) â, die erahnen lÃ¤sst, welch ein Spannungsbogen zwischen Herkunft und politischem Bekenntnis sich hier auftat, erregt diese Biographie noch grÃ¶Ãere Aufmerksamkeit. &lt;br /&gt;&#13;
Die von Walter Thys in jahrelanger Arbeit mit gleichsam detektivischem SpÃ¼rsinn zusammengetragenen Resultate einer Spurensuche, die weit Ã¼ber eine alleinige Dokumentation hinausragen, fesseln den Leser angesichts der IntensitÃ¤t, in der diese Biographie noch einmal lebendig wird. Gleichsam im Buch des 20. Jahrhunderts blÃ¤tternd, erÃ¶ffnet sich ein ganz besonderer Zugang zu dessen BrÃ¼chen und Verwerfungen, die sich letztlich auch im Schicksal von Jan Jolles widerspiegeln. </description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1219</link>
    </item>
    <item>
      <title>Der //Auteur// und die Autoren</title>
      <description>Die //Politique des Auteurs// und ihre Umsetzung in der //Nouvelle Vague// und in //Dogme 95//&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Seit 60 Jahren gehört der //Auteur// zu den zentralen Konzepten der Filmkritik, -theorie und -vermarktung. Er beeinflusst die filmkritischen Bewertungen in Magazinen oder Fernsehsendungen sowie die Klassifikation und Kanonisierung von Filmemachern von den Filmfestspielen in Cannes bis hin zu den Regalen einer Videothek.&lt;br /&gt;&#13;
Die manchmal mäandernde Entwicklung des Konzeptes, von seinen filmkritischen Anfängen im Paris der 1950er Jahre über seine filmtheoretischen Ausprägungen in den 1960er und 1970er Jahren bis in die Gegenwart, beschreibt Fernando Ramos Arenas in diesem Band. Zuerst zeichnet er diese Entwicklung in fünf Etappen nach, bevor er in einem zweiten, anwendungsbezogenen Teil die unterschiedlichen Autor-Funktionen in der französischen //Nouvelle Vague// und im //Dogme 95// unter die Lupe nimmt. Dabei entsteht eine Arbeit, die sich zwischen Film-(Kultur-)Wissenschaft und Philosophie bewegt und ganz konkrete Ausprägungen des //Auteurs///Autors mit theoretischer Genauigkeit und methodischer Schärfe in ein systematisierendes Ganzes einordnet.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1217</link>
    </item>
    <item>
      <title>Die Republik Moldau</title>
      <description>Ein Handbuch&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Republik Moldau gerÃ¤t zunehmend in den Blick der europÃ¤ischen Politik und Wirtschaft. Dennoch weiÃ man eher wenig Ã¼ber das Land an der AuÃengrenze der EU, das zu den kleinsten und Ã¤rmsten LÃ¤nder Europas zÃ¤hlt und ein sehr junger, erst seit etwa zwei Jahrzehnten bestehender, unabhÃ¤ngiger Staat ist, der noch dazu den Prozess seiner Selbstvergewisserung bzw. IdentitÃ¤tsfindung noch nicht abgeschlossen hat und sich in einem Interessenkonflikt zwischen Russland, RumÃ¤nien und den einheimischen Eliten befindet.&lt;br /&gt;&#13;
Um die LÃ¼cken im Wissen Ã¼ber Moldova â so die Bezeichnung in der Landessprache â zu fÃ¼llen und Investoren, Politikern und EntscheidungstrÃ¤gern, Touristen und allen sonstigen Interessenten grundlegende Informationen Ã¼ber das Land zu vermitteln, gibt das Moldova-Institut Leipzig (MIL) ein Moldova-Handbuch heraus. DafÃ¼r konnten mehr als sechzig Fachleute aus verschiedenen LÃ¤ndern als Autoren gewonnen werden. Das Handbuch ist die erste grÃ¶Ãere Gesamtdarstellung der Republik Moldau im europÃ¤ischen Raum und stellt in allgemein verstÃ¤ndlicher Form Geschichte und GedÃ¤chtnis, Raum und BevÃ¶lkerung, Staat, Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Gesellschaft sowie Kultur und Wissenschaft der Republik Moldau dar.&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
1. Geschichte und GedÃ¤chtnis&lt;br /&gt;&#13;
Darstellung der einzelnen historischen Etappen, durch welche das Gebiet der heutigen Republik Moldau in seiner bewegten Geschichte gegangen ist, und Umgang mit der Geschichte und dem kollektiven GedÃ¤chtnis der BevÃ¶lkerung des Landes&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
2. Raum und BevÃ¶lkerung&lt;br /&gt;&#13;
Physische, kulturelle und wirtschaftliche Geographie Moldovas und BevÃ¶lkerungsgruppen des Landes, das trotz seiner geringen Ausdehnung eine Vielfalt kompakter ethnischer Gemeinschaften aufweist, darunter die frÃ¼her wirtschaftlich und kulturell bedeutenden Minderheiten der Bessarabiendeutschen und der Juden&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
3. Staat, Recht und Verwaltung&lt;br /&gt;&#13;
Staatlichen Strukturen, Verwaltungsaufbau und Rechtsordnung sowie Parteiensystem; Strukturen des international nicht anerkannten separatistischen Gebildes Transnistrien; Probleme beim Ãbergang von einem zentralistisch-autoritÃ¤ren politischen und Rechtssystem zu einer offenen und pluralistischen Gesellschaft&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
4. AuÃen- und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;&#13;
AuÃenpolitik der auf den Status der NeutralitÃ¤t bestehenden Republik Moldau und das wechselhafte, von innenpolitischen Entwicklung abhÃ¤ngige VerhÃ¤ltnis einerseits zu Russland, andererseits zu RumÃ¤nien; BemÃ¼hungen, das Land in die EuropÃ¤ische Union zu fÃ¼hren und mit Hilfe der europÃ¤ischen Organisationen den Transnistrienkonflikt beizulegen&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
5. Wirtschaft&lt;br /&gt;&#13;
HauptsÃ¤chliche Wirtschaftszweige sowie das Finanzwesen des vorwiegend agrarischen Landes, das zu den zehn grÃ¶Ãten Weinproduzenten der Welt zÃ¤hlt; Gewicht der Ãberweisungen der vor allem in EU-LÃ¤ndern tÃ¤tigen Arbeitsmigranten&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
6. Gesellschaft&lt;br /&gt;&#13;
Ãberblick Ã¼ber die unterschiedlichen Akteure in der Zivilgesellschaft Moldovas sowie Ã¼ber Medienlandschaft und Medienpolitik; Vergleich zwischen den Formen sozialen Lebens in der Transnistrischen Republik einerseits und dem Ã¼brigen Territorium der Republik Moldau einschlieÃlich Gagausiens&lt;br /&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&#13;
7. Kultur und Wissenschaft &lt;br /&gt;&#13;
Ãberblick Ã¼ber den erstaunlichen kulturellen Reichtum der Republik Moldau; die brisante Sprachproblematik (RumÃ¤nisch oder Moldauisch als Staatssprache?); die Literaturen der ethnischen Gruppen; Musik, bildende KÃ¼nste, Architektur und Kochkunst&lt;br /&gt;&#13;
</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1200</link>
    </item>
    <item>
      <title>Das Kursächsische Heer im Dreißigjährigen Krieg</title>
      <description>Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 steht wie wenige andere Ereignisse in der europäischen Geschichte für ein in seinen Konsequenzen desaströses Ringen um Macht und Vorherrschaft zwischen den wichtigsten Mächten des Kontinents. Ganz wesentlich ereigneten sich die Kampfhandlungen des Dreißigjährigen Kriegs auf deutschem Boden. Nicht zuletzt wird an den Dreißigjährigen Krieg hierzulande besonders intensiv erinnert, weil die deutschen Heere außergewöhnlich nachhaltig in dieses Geschehen eingebunden waren. Zu diesen Streitkräften zählte auch das Kursächsische Heer, dessen Weg in diesen drei Jahrzehnten in diesem Buch detailreich und umfassend nachgezeichnet wird.&lt;br /&gt;&#13;
Der Autor wählt dabei eine Perspektive, die weit über die Rekonstruktion des Schlachtgeschehens und die militärischen Aspekte des blutigen Ringens hinausgeht. Der Chronologie folgend und die jeweilige Position des Heeres exakt fixierend, wendet sich Roland Sennewald einer Fülle von Geschichtspunkten zu, die der Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte des Dreißigjährigen Krieges zuzurechnen sind. Ihn interessieren Struktur und Ausstattung der Truppe ebenso wie die Organisation des militärischen Lebens, militärische Bekleidungsstücke werden ebenso exakt beschrieben wie Fahnen und Standarten, Techniken des Kampfes finden ebenso sein Interesse wie die Innovationen der Bewaffnung. Aber auch Fragen des Alltags, die logistischen Probleme der Unterhaltung einer solchen Armee oder die Beziehungen zwischen Heer und Bevölkerung finden seine Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;&#13;
Entlang der zeitlichen Abfolge entsteht so ein mit fast minutiöser Genauigkeit gezeichnetes Bild vom Kampf Kursächsischer Truppen in diesem verheerenden Krieg. Die Quellengrundlage ist dabei außergewöhnlich breit gefächert. Sie reicht von überlieferten schriftlichen Dokumenten und Zeitzeugenaussagen bis zu Gemälden und anderen Formen künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Geschehen.&lt;br /&gt;&#13;
Der reich illustrierte Band erhebt daher auch den Anspruch, eine kaum überschaubare Zahl von Mosaiksteinen zu diesem Krieg in Mitteldeutschland erstmals so umfassend zu ordnen und in einer chronologischen Abfolge dem Leser zu unterbreiten. Ein reiches Panorama zu einem erregenden Abschnitt europäischer Geschichte erwartet seine Leser.</description>
      <link>http://univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1151</link>
    </item>
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