Verlagsprogramm


Der Teilhaberstaat

Vorschlag einer solidarischen und gerechten nach-kapitalistischen Gesellschaft

Autor(en) / Herausgeber
Reiner Schmidt
Sprache(n)
Deutsch
Erscheinungsdatum
2008
Verarbeitung
Broschur
Umfang
317 Seiten
ISBN
978-3-86583-282-5
Preis
19.00 €
Dokumente / Vorschau
Lieferstatus
lieferbar
Der Teilhaberstaat

Der Teilhaberstaat
Autor(en) / Herausgeber
Reiner Schmidt
Sprache(n)
Deutsch
Erscheinungsdatum
2008
Verarbeitung
Broschur
Umfang
317 Seiten
ISBN
978-3-86583-282-5
Preis
19.00 €
Dokumente / Vorschau
Lieferstatus
lieferbar
Beschreibung
Nach einer Umfrage der Friedrich-Ebert Stiftung im Juni 2008, glaubt jeder dritte Deutsche nicht mehr, dass die Demokratie die Probleme von heute lösen kann; in der Ex-DDR sind es sogar 53 %. Vielerlei Ungerechtigkeiten, nicht gehaltene Wahlversprechen, eine aufklaffende Schere zwischen arm und reich, Korruption und Spekulation, Verschuldung und Zukunftsangst sind in fast allen Nationen im Vormarsch. Unsere überkommenen Systeme sind nicht mehr in der Lage, die Probleme zu meistern; Pflästerchen, einmal hü einmal hot, oft widerrufen, um 180 Grad geändert oder gar von Verfassungsgerichten verworfen, sind nicht die Lösung. Einige Weise und Wissenschaftler, wie Prof. Schwab vom World Economic Forum, haben längst zu „grundlegenden Reformen“ aufgerufen (z.B. 2006 Davos Interview mit CNN). Das Buch „ der Teilhaberstaat“ hat die Politikverdrossenheit als eine große Gefährdung für Demokratie und Wohlstand hervorgehoben. Gegenwärtige Missstände werden dort nicht nur (wie in allen Büchern) kurz analysiert und lamentiert, sondern konkrete, plausible Lösungen zu deren Behebung werden innerhalb eines ganzheitlichen Konzeptes vorgeschlagen.
Besonders auffällig ist zur Zeit auch das ungerechtfertigte Mitverdienen von Spekulanten (ohne Gegenleistung) an unserem Wohlstand und/oder Leid. Die Kapitalknappheit für die voll-privatisierten (kapitalisierten) Pensionssysteme wirkt sich bei der jungen Riesterrente in Deutschland noch wenig aus, aber bei den prozentual viel größeren amerikanischen Pensionsfonds erst recht. Die Kapitalressourcen in einer Volkswirtschaft reichen nämlich für ein voll-privatisiertes System bei weitem nicht aus, in der gleichen Nation genügend Rendite-Träger, wie Aktien, zu finden. Diese wenig bekannte Tatsache, die sich leicht aus den Jahresbüchern der Nationen errechnen lässt und im Kap. 4 des Buches dargestellt ist, wurde schmerzlich in Chile erfahren. Die Konsequenz ist, dass die Pensionsfonds „wie die Geier“ auf internationale Werte, Rentenwerte, Bonds, Derivatives, Junkbonds, Realitäten und neuerdings auch auf „Currencies“ und „Commodities“ (wie Weizen, Kupfer und Öl) ausweichen müssen, um überhaupt noch Kapital zu finden, das sie neuen Pensions-Kunden anbieten können. Die erstaunliche Nachfrage-Stabilität des Aktienmarktes trotz weltweiter Rezession, sowie die spekulative Überhöhung der Ölpreise (laut OPEC Präsident) sind Symptome der gleichen Ursache. Nur der weise Milliardär Zoroz hat daher Ende Juni 2008 gefordert, die Pensionsfonds vom „commodity“ Markt zu sperren.
Teilhabe im Teilhaberstaat bezieht sich aber auch auf ein neues Verantwortungsbewusstsein für alle in der Gesellschaft, das ebenso für Politiker und Verwaltungsbeamte gilt; für die Missachtung gibt es Sanktionen. Kehrt daher, liebe Mitbürger, der Demokratie bitte nicht den Rücken, sondern schaut euch mit Hoffnung und Aufgeschlossenheit Ideen für gesellschaftliche Verbesserungen an.
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Nach einer Umfrage der Friedrich-Ebert Stiftung im Juni 2008, glaubt jeder dritte Deutsche nicht mehr, dass die Demokratie die Probleme von heute lösen kann; in der Ex-DDR sind es sogar 53 %. ...
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