Verlagsprogramm


Band 1

Walter Hasenclever, Kurt Pinthus und Franz Werfel im Leipziger Kurt Wolff Verlag (1913-1919)

Ein verlags- und literaturgeschichtlicher Exkurs ins expressionistische Jahrzehnt

Autor(en) / Herausgeber
Klaus Schuhmann
Sprache(n)
Deutsch
Erscheinungsdatum
2000
Verarbeitung
Hardcover
Umfang
223 Seiten
ISBN
978-3-934565-83-8
Preis
29.90 €
Dokumente / Vorschau
keine
Lieferstatus
lieferbar

Autor(en) / Herausgeber
Klaus Schuhmann
Sprache(n)
Deutsch
Erscheinungsdatum
2000
Verarbeitung
Hardcover
Umfang
223 Seiten
ISBN
978-3-934565-83-8
Preis
29.90 €
Dokumente / Vorschau
keine
Lieferstatus
lieferbar
Beschreibung
Zunächst ist der unstrittige Befund voran zustellen: Unverändert verdient der Leipziger Kurt Wolff Verlag nicht nur literaturwissenschaftliches Interesse in einem engeren Sinne. Selbst die zusätzliche Eingrenzung auf Verlags- und Buchgeschichte griffe zu kurz.
Hierfür spricht nicht nur das der Kurt Wolff Verlag im Unterschied zu anderen Häusern auch nach dem Ende des Expressionismus weiterbestand; viel bedeutsamer ist sicher, dass die zwischen Kurt Wolff und seinen Lektoren geschlossenen Freundschaften ein Leben lang hielten – und zwar auch noch, nachdem sich ihre geschäftlichen Wege wieder getrennt hatten. Diese Tatsache ist ein Ausdruck des viel zitierten „expressionistischen Geistes“, dem Klaus Schuhmann in seiner facettenreichen Studie nachspürt.
Aber nicht nur darin lag eine bemerkenswerte Besonderheit. Denn die Lektoren des Wolffs Verlages waren zugleich auch Autoren, deren Arbeiten einem ambitionierten Verlagsprogramm, das mit dem „Jüngsten Tag“ ein berühmtes Flaggschiff hervorbrachte, ihren Stempel aufprägte. Was die damals noch jungen Männer bewegte, was sie erstrebten und dachten, welches gesellige und literarische Leben sie pflegten, all das kann in der ebenso tiefgründigen wie unterhaltsamen Untersuchung über ein erregendes Kapitel Leipziger intellektueller Geschichte nachgelesen werden. Kurt Pinthus, dem wir heute die wohl ausführlichsten Auskünfte über diesen Abschnitt verdanken, kehrte gedanklich noch Jahrzehnte später in das „expressionistische Jahrzehnt“ zurück und bekannte: „Dies war die schönste, vielleicht glücklichste Zeit unseres Lebens.“
Die Lektüre des Buches von Klaus Schuhmann vermag eindringlich zu zeigen, „wie es gewesen“.
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Zunächst ist der unstrittige Befund voran zustellen: Unverändert verdient der Leipziger Kurt Wolff Verlag nicht nur literaturwissenschaftliches Interesse in einem engeren Sinne. Selbst die ...
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Leipzig - Geschichte und Kultur, Klaus Schuhmann, Verlagswesen, Leipzig