Im Jahr 1774 gründete Józef Aleksander Jabłonowski die Societas Jablonoviana – eine „ewige Stiftung“ (fundatio perpetua), die bis heute zu den bedeutenden Institutionen im Austausch zwischen Polen und Sachsen zählt. Trotz tiefgreifender politischer und kultureller Umbrüche hat sie über zweieinhalb Jahrhunderte hinweg ihre wissenschaftliche und gesellschaftliche Wirksamkeit bewahrt.
Das 250-jährige Jubiläum (2024–2027) bot Anlass, die Geschichte und das Vermächtnis dieser Gesellschaft neu zu betrachten.
Die begleitende Publikation zur Ausstellung, deren Inhalte in diesem Heft dokumentiert sind, zeichnet die Entwicklung der Societas Jablonoviana in drei Phasen nach: von ihren polnischen Ursprüngen im Zeitalter der Aufklärung, über die deutsch geprägte Phase des 19. Jahrhunderts, bis hin zu einem bilateral vernetzten Akteur der Gegenwart. Durch historische Kontexte, biografische Einblicke und visuelle Gestaltungselemente veranschaulicht die Publikation die vielschichtigen Beziehungen zwischen Polen, Sachsen und Leipzig.
Als zweisprachiges Begleitheft zur mobilen Ausstellung ermöglicht es einen kompakten Überblick über 250 Jahre deutsch-polnischer Wissenschafts- und Kulturbeziehungen.
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Im Jahr 1774 gründete Józef Aleksander Jabłonowski die Societas Jablonoviana – eine „ewige Stiftung“ (fundatio perpetua), die bis heute zu den bedeutenden Institutionen im Austausch zwischen
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