Verlagsprogramm


Band 1

Selbstorganisierte Systemzeiten

Ein interdisziplinärer Diskurs zur Modellierung lebender Systeme auf der Grundlage interner Rhythmen

Autor(en) / Herausgeber
Wolfgang Deppert
Katrin Köther
Björn Kralemann
Claas Lattmann
Niels Martens
Jochen Schaefer (Hg.)
Sprache(n)
Deutsch
Erscheinungsdatum
2002
Verarbeitung
Broschur
Umfang
394 Seiten
ISBN
978-3-935693-73-8
Preis
49.00 €
Dokumente / Vorschau
keine
Lieferstatus
nicht mehr lieferbar

Autor(en) / Herausgeber
Wolfgang Deppert
Katrin Köther
Björn Kralemann
Claas Lattmann
Niels Martens
Jochen Schaefer (Hg.)
Sprache(n)
Deutsch
Erscheinungsdatum
2002
Verarbeitung
Broschur
Umfang
394 Seiten
ISBN
978-3-935693-73-8
Preis
49.00 €
Dokumente / Vorschau
keine
Lieferstatus
nicht mehr lieferbar
Beschreibung
Die Wissenschaften vom Leben haben eine Fülle von Erkenntnissen über Vorgänge in lebenden Systemen hervorgebracht. Solche faszinierenden Einsichten dienen hier als Material für eine interdisziplinäre Diskussion im Rahmen eines Symposiums. Einerseits wird die Entwicklung von Modellen am Beispiel des Herz-Kreislauf-Systems und der circadianen Rhythmik pflanzlicher Stoffwechselprozesse wissenschaftstheoretisch analysiert. Anderseits wird untersucht, ob sich die in den Modellen dargestellte selbstorganisierende Prozesse der Organismen durch die Einführung von Systemzeiten vereinfacht beschreiben lassen. Darüber entwickelte sich eine lebhafte Diskussion zwischen den teilnehmenden Biologen, Kardiologen, Physiologen, Physikern, Wissenschaftshistorikern und Wirtschaftstheoretikern. Dieser interdisziplinäre Austausch wie auch die Neuartigkeit des Ansatzes fördert die Klärung zentraler Begriffe- auch durch die erhellende Wirkung von Missverständnissen. Das hier wiedergegebene Symposium versteht sich als Einführung in den Ansatz eines neuartigen Paradigmas zur Entwicklung neuer konzeptueller Grundlagen einer Systemtheorie lebender Systeme, das in seiner Anwendung zur Entdeckung systemspezifischer Gesetzmäßigkeiten von Organismen führen kann.


Zur Buchreihe

Wie die jüngere Entwicklung der Philosophie des Geistes und der Kognitionswissenschaften gezeigt hat, stehen wir vor großen Schwierigkeiten, wenn wir uns bewusst werden wollen, was es bedeutet, vom Bewusstsein selbst zu sprechen. Klar scheint nur zu sein, dass der Mensch über eine spezifisch menschliche Form von Bewusstsein verfügt, die ihn von anderen Lebewesen unterscheidet. Aber wenn wir bedenken, dass der Mensch durch die Evolution aus einfacheren Wirbeltieren hervorgegangen ist, dann haben wir auch anzunehmen, dass so etwas wie Bewusstsein – oder zumindest viele seiner konstitutiven Funktionen – bereits im Tierreich angelegt sind. Bedenken wir weiter, dass Naturvölker oder Menschen aus anderen Kulturkreisen ein anderes Bewusstsein von sich und von ihrer Umwelt haben, als wir es meinen, von uns zu haben, dann wird deutlich, dass sowohl die Struktur des Bewusstseins als auch unsere Vorstellungen von Bewusstsein kultur- und sprachabhängig und sicher auch entwicklungsgeschichtlich bedingt sind.
Das Unternehmen dieser Buchreihe, zum Verständnis des Bewusstseins beizutragen, erweist sich daher als eine hochgradig interdisziplinäre Aufgabe, in der philosophische, psychologische, soziologische, biologische, neurophysiologische, geistes- und entwicklungsgeschichtliche, kulturelle und sprachwissenschaftliche Einsichten und Forschungen kohärent in Beziehung zu setzen sind, wobei diese Aufzählung sicher noch zu erweitern ist.
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Die Wissenschaften vom Leben haben eine Fülle von Erkenntnissen über Vorgänge in lebenden Systemen hervorgebracht. Solche faszinierenden Einsichten dienen hier als Material für eine ...
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Grundlagenprobleme unserer Zeit, Wolfgang Deppert, Katrin Köther, Björn Kralemann, Claas Lattmann, Niels Martens, Jochen Schaefer, Interdisziplinär