Verlagsprogramm


Band 13

Arabische, Persische und Türkische Handschriften in Leipzig

Geschichte ihrer Sammlung und Erschließung von den Anfängen bis zu Karl Vollers

Autor(en) / Herausgeber
Boris Liebrenz
Sprache(n)
Deutsch
Erscheinungsdatum
2008
Verarbeitung
Broschur
Umfang
134 Seiten
ISBN
978-3-86583-293-1
Preis
22.00 €
Dokumente / Vorschau
keine
Lieferstatus
lieferbar
Arabische, Persische und Türkische Handschriften in Leipzig

Arabische, Persische und Türkische Handschriften in Leipzig
Autor(en) / Herausgeber
Boris Liebrenz
Sprache(n)
Deutsch
Erscheinungsdatum
2008
Verarbeitung
Broschur
Umfang
134 Seiten
ISBN
978-3-86583-293-1
Preis
22.00 €
Dokumente / Vorschau
keine
Lieferstatus
lieferbar
Beschreibung
Die Leipziger Universitätsbibliothek beherbergt mit rund 1.500 arabischen, persischen und türkischen Handschriften eine der weltweit größten Sammlungen dieser Unikate und damit einen Schatz von kaum zu bezifferndem Wert. Die Anfänge der Sammeltätigkeit an der Bibliotheca Albertina, die zu diesem kostbaren Fundus führten, reichen bis in das 17. Jahrhundert zurück und sind mit nicht wenigen abenteuerlichen Geschehnissen verflochten.
Viele Fragen können heute dank der Forschung von Boris Liebrenz beantwortet werden: Wie kamen diese exotischen Schätze in die Messestadt? Wer begann hier mit systematischer Sammeltätigkeit, waren es Bibliotheken oder private Sammler? Wer hat mit den Schriften gearbeitet und welche Ergebnisse sind aus den Erschließungen hervorgegangen? Die oftmals windungsreichen und zuweilen direkt spannenden Geschichten der Handschriften erzählen nicht nur von weltabgewandter Forschung, sondern ebenso von Krieg und Raub, und nicht nur Gelehrte, sondern auch Händler und Soldaten spielen dabei wichtige Rollen.
Die schließliche systematische Erfassung und Katalogisierung an der Universitätsbibliothek Leipzig widerspiegelt ein glanzvolles Stück Leipziger Wissenschaftsgeschichte. Persönlichkeiten wie Georg Jacob Kehr, Johann Jacob Reiske, Heinrich Leberecht Fleischer oder Karl Vollers haben so auch die Grundlagen für die Arbeit ganzer Generationen von Orientalisten gelegt und damit dazu beigetragen, den Ruf der Alma mater Lipsiensis auf diesem Gebiet in die Welt hinauszutragen.
Nicht zuletzt sei erwähnt, dass die hier unternommene Spurensicherung auch in ferne Länder führt. Beispielhaft sei die Rifa´iya, eine syrische Privatbibliothek, genannt, deren nähere Betrachtung tiefe Einblicke in das Leseverhalten einfacher Menschen im Umgang mit der noch bis in das 19. Jahrhundert blühenden Handschriftenkultur ermöglicht.

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Die Leipziger Universitätsbibliothek beherbergt mit rund 1.500 arabischen, persischen und türkischen Handschriften eine der weltweit größten Sammlungen dieser Unikate und damit einen Schatz von ...
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Schriften aus der Universitätsbibliothek, Boris Liebrenz, Wissenschaftsgeschichte, Handschrift, Naher Osten