Verlagsprogramm


Band 4

Sprachliche Individuation der Dorfeliten in der Republik Moldau

Zur individuellen (Re-)Konstruktion von Situationen der Mehrsprachigkeit im moldauischen Dorf

Autor(en) / Herausgeber
Alexandra Sarov
Sprache(n)
Deutsch
Erscheinungsdatum
16.04.2009
Verarbeitung
Hardcover
Umfang
359 Seiten und 1 CD-Rom
ISBN
978-3-86583-276-4
Preis
49.00 €
Dokumente / Vorschau
keine
Lieferstatus
lieferbar
Sprachliche Individuation der Dorfeliten in der Republik Moldau

Sprachliche Individuation der Dorfeliten in der Republik Moldau
Autor(en) / Herausgeber
Alexandra Sarov
Sprache(n)
Deutsch
Erscheinungsdatum
16.04.2009
Verarbeitung
Hardcover
Umfang
359 Seiten und 1 CD-Rom
ISBN
978-3-86583-276-4
Preis
49.00 €
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keine
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lieferbar
Beschreibung
Die Kommunikationsverhältnisse in der Republik Moldau sind von der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, dem politisch-sozialen Wandel nach 1989 und der gegenwärtigen politischen und soziokulturellen Situation im Land geprägt. Eine Besonderheit, welche Moldau gegenüber den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken auszeichnet, ist die Sprachproblematik: In dem mehrsprachigen Land fungiert das Rumänische als Amtssprache, doch die Sprecher empfinden so starke Unterschiede zu ihrem eigenen moldauischen Dialekt, dass sie das Moldauische und das Rumänische als zwei verschiedene Sprachen ansehen.
Die Republik Moldau stellt ein Gebiet dar, in dem die historischen Veränderungen der letzten 80 bis 90 Jahre für die soziale und ethnische Struktur der Gesellschaft von außerordentlicher Bedeutung sind. Insbesondere die jüngsten politischen Ereignisse rückten die Problematik der interethnischen Beziehungen, des Sprachgebrauchs und der nationalen Identität in den Vordergrund. Häufig ist von einer „Identitätskrise“ die Rede, die in direktem Zusammenhand mit der Sprachsituation des Landes steht.
Basierend auf biographischen Interviews mit Vertretern der höher ausgebildeten Landbevölkerung, die sich gegenüber politisch-sozialen Tendenzen weit sensibler zeigt als ihre bäuerlichen Nachbarn, untersucht die vorliegende Studie die Rolle der Sprache als Katalysator sozialer Veränderungen, als komplexer sozialer Akt, als Medium der sozialen Rekonstruktion und als Instrument der sozialen Ordnung.

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Die Kommunikationsverhältnisse in der Republik Moldau sind von der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, dem politisch-sozialen Wandel nach 1989 und der gegenwärtigen politischen und ...
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Veröffentlichungen des Moldova-Instituts Leipzig, Alexandra Sarov, Moldawien, Linguistik